Ganztagsfahrt : Einen Tag lang unterwegs von Halde zu Halde

Tagesfahrt im Oktober beschäftigt sich mit den Nachnutzungskonzepten der alten Haldenberge von Luisenthal bis Neunkirchen.

Der Steinkohlebergbau hat im Saarland zahlreiche Rückstandshalden hinterlassen. Diese Bergeschüttungen stellen Eingriffe in Natur und Landschaft dar. Nach Beendigung der bergbaulichen Tätigkeit stellte sich beziehungsweise stellt sich vielerorts noch immer die Frage, was mit den Halden und Absinkweihern des Bergbaus geschehen soll. Zwischenzeitlich sind für einige dieser Orte aber schon Konzepte für die Nachnutzung entwickelt und in mehreren Fällen auch bereits umgesetzt worden. Eine Tagesfahrt sucht im Oktober solche Orte auf. Unter anderem geht es nach Luisenthal, Camphausen, Göttelborn, Reden und Neunkirchen.

Die Veranstaltung der Evangelischen Akademie im Saarland und des Instituts für Landeskunde im Saarland findet am Sonntag, 22. Oktober, von 8 Uhr bis etwa 17.30 Uhr statt. Geführt wird die Tour vom Geografen Delf Slotta, Direktor des Instituts für Landeskunde im Saarland und versierter Kenner der hiesigen Industrie- und Bergbaukultur, der sich seit vielen Jahren mit der Großregion und seiner industriellen Prägung beschäftigt.

Anmeldungen zu dieser Tour sind  bei der Evangelischen Akademie im Saarland, Tel. (0 68 98) 16 96 22, E-Mail: buero@eva-a.de,  möglich.