Die ersten Tage im Büro nach dem Urlaub langsam angehen

Die ersten Tage im Büro nach dem Urlaub langsam angehen

Viele Deutsche kehren in diesen Tagen nach einem entspannten Feiertags- und Winterurlaub an ihren Arbeitsplatz zurück. Was sie dort vorfinden, lässt den Erholungseffekt meist schnell wieder verfliegen: volle E-Mail-Postfächer, Terminanfragen, ausstehende Telefonate und stapelweise Postrückstände. Laut einer forsa-Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse stresst 29 Prozent der Befragten die viele liegengebliebene Arbeit. Vor allem Berufstätige in höheren Einkommensgruppen sind von der Arbeitsbelastung nach urlaubsbedingter Abwesenheit betroffen. Mehr als jeder Dritte mit einem Haushaltsnettoeinkommen von über 3000 Euro (39 Prozent) fühlt sich vom Arbeitsaufkommen nach einem Urlaub gestresst. In der Gruppe der Nettoverdiener bis 1500 Euro monatlich stellt die Rückkehr nur für 14 Prozent eine Belastung dar.

Zeit zum Aufarbeiten nehmen

"Um nicht gleich wieder im Bürostress gefangen zu sein, sollten Urlaubsrückkehrer nichts überstürzen und es die ersten Tage langsam angehen lassen", rät Heiko Raber vom Serviceteam der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Neunkirchen . "Darum möglichst keine Termine in die ersten zwei bis drei Arbeitstage legen, sondern diese Zeit zur Durchsicht der E-Mails, der Post und für Gespräche mit den Kollegen nutzen." So können verpasste Entwicklungen und Informationen in Ruhe aufgearbeitet werden, damit ein guter Start in den Büroalltag gelingt. Wäre das nicht auch ein guter Vorsatz für das junge Jahr 2017?

Gute Vorsätze

Apropos gute Vorsätze. Zur Ruhe kommen, mehr auf sich achten und weniger Stress stehen bei den Deutschen neben weniger Alkohol, weniger rauchen und gesünder ernähren an oberster Stelle. Aber auch hier gilt: Weniger ist häufig mehr. "Also nicht zu viel vornehmen", sagt Raber. "Dann sind Sie am Ende damit zufrieden, zumindest ein Ziel erreicht zu haben."

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