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Rundfahrt zu Bergbau-Halden: Bergbau-Halden entdecken: Akademie lädt zu Rundfahrt ein

Rundfahrt zu Bergbau-Halden : Bergbau-Halden entdecken: Akademie lädt zu Rundfahrt ein

Die Richardhalde in Luisenthal ist eines der Ziele: Die Evangelische Akademie im Saarland und das Institut für Landeskunde im Saarland laden am Sonntag, 22. Oktober, 8 bis etwa 17.30 Uhr, ein zu einer Ganztagesfahrt unter dem Motto „Halden im Saarland – mehr als Landschaftsschäden und Aussichtsberge“. Geführt wird die Exkursion von Delf Slotta, Geograf und Leiter des Landeskunde-Instituts.

Ein Ausflug nicht nur für Industriekultur-Interessierte – und die Richardhalde im Völklinger Stadtteil Luisenthal ist eines der Ziele: Die Evangelische Akademie im Saarland und das Institut für Landeskunde im Saarland laden am Sonntag, 22. Oktober, von 8 bis etwa 17.30 Uhr, ein zu einer Ganztagesfahrt unter dem Motto „Halden im Saarland – mehr als Landschaftsschäden und Aussichtsberge“. Geführt wird die Exkursion von Delf Slotta, Geograf und Leiter des Landeskunde-Instituts.

Der Hintergrund: Der Steinkohlenbergbau hat im Saarland zahlreiche Rückstandshalden hinterlassen. Diese Bergeschüttungen waren und sind Eingriffe in Natur und Landschaft. Nach Ende des Kohleabbaus stellt sich vielerorts noch immer die Frage, was mit den Halden und Absinkweihern geschehen soll.  Für einige dieser Orte sind aber schon Konzepte für die Nachnutzung entwickelt und in mehreren Fällen auch bereits umgesetzt worden. Die Tagesfahrt sucht solche Orte auf. Außer nach  Luisenthal geht es nach Camphausen, Göttelborn, Reden und Neunkirchen.

 Die Richardhalde in Luisenthal. Sie hat sich im Laufe der Jahre zu einem Biotop entwickelt, das Zugvögeln Rastplätze bietet. Ob das auch künftig so sein wird, ist noch ungewiss.
Die Richardhalde in Luisenthal. Sie hat sich im Laufe der Jahre zu einem Biotop entwickelt, das Zugvögeln Rastplätze bietet. Ob das auch künftig so sein wird, ist noch ungewiss. Foto: Delf Slotta

Voranmeldung erbeten bei der Evangelischen Akademie im Saarland, Telefon (0 68 98) 16 96 22, oder per E-Mail an: buero@eva-a.de; einige wenige Plätze sind noch frei.