Märchenhafte Weihnachtszeit

Am allerschönsten ist es natürlich, wenn auch noch Schnee liegt. Wenn zu heimeligen Weihnachtsweisen die Buden in wohligem Lichterglanze laden zu Glühwein, Gebäck und Tee. Dann weiß auch der letzte: Jetzt ist sie da, die (Vor-)Weihnachtszeit . Wer sich allerdings einlässt auf diese besondere Zeit im Jahr, der spürt den Geist der Weihnacht auch ohne das kalte Nass. Klar: Die Geschäfte geben alles, um einzustimmen und die Käuferlaune zu wecken. Lichterketten an Bäumen und über Straßen tun das ihre. Das hat auch unbestritten was und weckt sogar Erinnerungen: An die wunderbar weihnachtlich dekorierten Schaufenster der Kindheit beispielsweise. Was hat man sich da die Nase plattgedrückt Jahr für Jahr, um die märchenhaften 3-D-Bilder zu genießen. Wie selbstverständlich alles, war auch die Beleuchtung früher natürlich viiiel schöner. Märchen leuchteten da in der Stadt: Rotkäppchen, die Sterntaler . . . Jedes Jahr aufs Neue freute man sich auf ihr Licht. Deko und Lichter haben sich längst geändert. Eines allerdings, das ist geblieben: Das Bewusstsein, dass Märchen und Weihnachten ganz unbedingt zusammengehören. Die Theaterleute haben das längst erkannt. Nicht nur die, die das hauptberuflich machen. Nein - die ehrenamtlichen ganz allemal. Seit vielen Jahren schon präsentieren die Amateurtheater im Kreis alle Jahre wieder ihr Weihnachtsmärchen. Viel Liebe und vor allem auch Zeit wird da investiert. Stückeauswahl, Besetzung, Kostüme, Technik, Umsetzung und proben, proben, proben - das braucht Liebe und kostet viel Zeit. Staunende Kinderaugen, begeistert klatschende kleine Hände und fröhliches Lachen - das ist dann der schönste Lohn. Der Geist der Weihnacht eben...