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Kapellenfest in geselliger Runde

Kapellenfest in geselliger Runde

Das Pfarr- und Kapellenfest hat am letzten August-Wochenende zahlreiche Besucher angelockt. An der Kapelle Maria Königin des Friedens fanden sie Zeit zum Beten, aber auch zum Singen und „Sprooche“.

Hoch auf dem Weiersbrunnenberg ist sie wunderschön gelegen, die Kapelle Maria Königin des Friedens. Das Jahr über ist sie Tag für Tag ein gern besuchter Ort, um innezuhalten und Ruhe zu finden. Doch am letzten Wochenende im August strömen die Menschen aus Hüttigweiler und den umliegenden Orten auf das Gelände vor dem kleinen Gotteshaus. Seit vielen Jahren findet dann dort das Pfarr- und Kapellenfest statt.

Mit einer Marienandacht an der Kapelle und der anschließenden Lichterprozession am Samstagabend wurde das Fest eröffnet. Pfarrer Dietmar Bell begleitete die Gläubigen auf einem Rundweg mit einem Rosenkranzgebet und abschließendem Segen.

Der Sonntag startete traditionsgemäß mit dem Sonntagshochamt auf der Freifläche vor der Kapelle. In seiner Predigt sprach Pastor Bell über Traditionen und Zeichen in den Religionen, die sinnbildend sind. "Heute werden wir aufgerufen, über unsere religiösen Zeichen nachzudenken." So mahnt der Priester, das Beten nicht zum Plappern verkommen zu lassen. "Wir sollen unser Herz prüfen, innehalten und wenn nötig umkehren", gab Bell den Gottesdienstbesuchern mit auf den Weg.

Nach der Sonntagsmesse konnten sich die Festbesucher mit der Teilnahme an einer reichhaltigen Tombola ihre Zeit bis zum Mittagessen verkürzen. Das Nachmittagsprogramm wurde von den Sängerfreunden mit Liedbeiträgen gestaltet. Anschließend spielt die Seniorenkapelle aus Urexweiler zur Unterhaltung auf.

Einige syrische Flüchtlinge, die in Hüttigweiler eine Wohnung gefunden haben, fanden auch den Weg auf den Weiersbrunnenberg. Sie wurden auf dem Kapellenfest freundlich aufgenommen, und die ausländischen Gäste dankten es mit Gesängen aus ihrer Heimat. Die sommerlichen Temperaturen animierten viele Gäste zum längeren Verweilen. "Ein schönes Fest, bei dem es jedem möglich ist, in der Kapelle im Gebet zu verweilen, aber auch auf dem Festplatz sich zum Sprooche zu treffen", stellte ein Festbesucher am Sonntagnachmittag zufrieden fest.