Spitzenspiel im Tabellenkeller

Perl/Besch. Die SG Perl-Besch hat die Vorrunde in der Fußball-Saarlandliga mit 17 Punkten auf Platz 15 abgeschlossen

Perl/Besch. Die SG Perl-Besch hat die Vorrunde in der Fußball-Saarlandliga mit 17 Punkten auf Platz 15 abgeschlossen. "Mit fünf Siegen und zwei Unentschieden können wir durchaus zufrieden sein, für eine Saison, die eigentlich eine Klasse tiefer hätte gespielt werden sollen", bilanziert Trainer Ralf Schmidt, der zu Saisonbeginn auf der Trainerbank an der Obermosel Platz genommen hat. Da die Saisonplanungen nicht für die Saarlandliga ausgelegt waren, wurde auf junge heimische Spieler gebaut, das Saisonziel mit Klassenverbleib festgelegt. "Dieses Ziel können wir auch schaffen, denn wir sind mittendrin in einem Pulk von sieben Mannschaften, die die zwei oder drei Absteiger unter sich ausmachen. Und gegen vier davon haben wir gewonnen", gibt sich Schmidt optimistisch. Die Arbeit mit den jungen Spielern macht ihm viel Spaß. Nach dem Umbruch im Sommer, wo einige Scherben zu kitten waren, wächst eine neue Mannschaft zusammen. "Es läuft alles in geordneten Bahnen", sagt Schmidt. Bis zum Ende der Saison sollte der aktuelle Platz verteidigt werden.Den ersten Saisonsieg gab es gleich im ersten Spiel beim FSV Hemmersdorf. Hemmersdorf ist jetzt Tabellenletzter, hat drei Zähler weniger auf dem Konto als die SG. Von daher kommt dieser Partie am Sonntag um 14.30 Uhr auf dem Rasenplatz am Perler Hammelsberg eine immens große Bedeutung zu.

"Einen Dreier sollten wir schon machen, um uns weiter Luft nach hinten zu verschaffen", nennt Schmidt seine Zielsetzung. Den Willen zum Sieg habe die Mannschaft während der Trainingseinheiten in der Woche klar erkennen lassen. Kopfschmerzen bereitet Schmidt allerdings die Aufstellung. Das Verletzungspech der vergangenen Wochen hat ihm zwar noch keine schlaflosen Nächte bereitet, aber doch etliche Wermutstropfen ins Siegerbierchen vom vergangenen Wochenende (1:0-Sieg über Borussia Neunkirchen II) gemischt. Sicher werden Andreas Herbst, Christian Koch und Julian Dutreux auf der Ausfallliste stehen. "Mutig nach vorne spielen, ohne ins offene Messer zu laufen", wird Schmidt seiner Elf verordnen. Denn er erwartet einen Gegner, der mit Konterfußball sein Heil suchen wird. eb