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Perl-Beschs Herbst stürmt über den VfB Theley hinweg

Perl-Beschs Herbst stürmt über den VfB Theley hinweg

Perl/Besch. Herbst-Sturm am Perler Hammelsberg. Spielführer Andreas Herbst entschied am Sonntag mit drei Treffern das Kräftemessen der Kellerkinder in der Fußball-Saarlandliga zwischen der SG Perl-Besch und dem VfB Theley vor 100 Zuschauern zu Gunsten der SG

 Überflieger: Perls Kapitän Andreas Herbst (rechts im Zweikampf mit Theleys Dominik Merz) war im Kellerduell der überragende Spieler.Foto: rup
Überflieger: Perls Kapitän Andreas Herbst (rechts im Zweikampf mit Theleys Dominik Merz) war im Kellerduell der überragende Spieler.Foto: rup

Perl/Besch. Herbst-Sturm am Perler Hammelsberg. Spielführer Andreas Herbst entschied am Sonntag mit drei Treffern das Kräftemessen der Kellerkinder in der Fußball-Saarlandliga zwischen der SG Perl-Besch und dem VfB Theley vor 100 Zuschauern zu Gunsten der SG. "Da sind uns nach dem Schlusspfiff etliche schwere Brocken vom Herzen gefallen, zumal die Schlussviertelstunde richtig hektisch war", atmete Trainer Ralf Schmidt (Foto: SZ) nach dem 3:2 erleichtert auf. Mit 14 Punkten liegt die SG nun auf Platz 16, punktgleich mit dem SC Gresaubach. Mit Hemmersdorf (elf Punkte) und Palatia Limbach (13) liegen zwei Teams dahinter. Nach oben ist der zwölfte Platz nur drei Punkte entfernt. In einem von Kampf geprägten Spiel gingen die bis dahin spielerisch besseren Gäste in Führung. Eine Hereingabe von Seyfettin Gören drückte Matthias Schneider aus fünf Metern über die Linie (30.). Doch Perl war nicht geschockt. Schon im Gegenzug hatte Nicolas Gronimus die Chance zum Ausgleich, der Ball wurde in letzter Sekunde abgeblockt. Auch eine erste Möglichkeit von Andreas Herbst fünf Minuten vor dem Seitenwechsel brachte noch keinen Erfolg. "In der Halbzeit wurden die Fehler sachlich analysiert, nicht lautstark", erzählt Schmidt. Und das zeigte Wirkung. Nach einer Stunde schlug Herbst zum ersten Mal zu: Ein Zuspiel von Christoph Benter versenkte er aus drei Metern zum 1:1 (65.). Nur zwei Minuten später traf Herbst aus acht Metern nach einer schönen Kombination über Gronimus und David Dutreux. Aus elf Metern versetzte Herbst der Schaumbergelf schließlich auch den K.o.-Schlag (75.). Nachdem er selbst von Markus Therre gefoult worden war, verwandelte er den Strafstoß sicher. Therre sah für das Foul zudem die Rote Karte. Es folgt eine dramatische Schlussviertelstunde. Sebastian Bösen traf aus dem Gewühl heraus noch unglücklich ins eigene Tor (82.), aber mit vielbeiniger Abwehrarbeit konnte Perl-Besch weiteren Flurschaden vermeiden. "Die Mannschaft hat Angst vor dem Sieg bekommen und nicht mehr so konzentriert gearbeitet", sagt Schmidt, der am Wochenende seinen Vertrag für die neue Saison verlängerte. "Vorstand und Mannschaft sind mit seiner Arbeit sehr zufrieden und freuen sich, den begonnenen Neuaufbau mit etlichen jungen heimischen Spielern fortführen zu können", sagte SG-Vorsitzender Karl-Heinz Bücher. eb