Spatenstich für das neue THW-Gebäude in Perl

Perl : Neubau des THW wird auch barrierefrei

Für die Mitarbeiter des THW in Perl stand ein besonderer Tag an. Für ihr neues Gebäude gab es jetzt einen feierlichen Spatenstich.

Das Technische Hilfswerk (THW) an der Obermosel bekommt ein neues Domizil: Vor wenigen Tagen fand bei einer Feierstunde der offizielle Spatenstich für das neue THW-Funktionsgebäude in Perl statt. Zahlreiche Vertreter aus Politik und Gemeindeverwaltung, der Planungsbehörde Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMa), des Landesverwaltungsamts als Baubehörde und der umliegenden THW-Ortsverbände und Feuerwehren fanden sich im direkt angrenzend gelegenen Feuerwehrgerätehaus Perl ein, um den Spatenstich zu vollziehen.

Der THW-Ortsbeauftragte Michael Schmitt stellte bei der Begrüßung noch einmal die Bedeutung des Neubaus für den Ortsverband und seine Helfer heraus. Einen besonderen Dank widmete er den langjährigen Unterstützern des THW und dieses Projektes. Darüber hinaus bedankte sich der Ortsbeauftragte noch einmal ausdrücklich bei allen Arbeitgebern für ihre Unterstützung und ihr Verständnis.

Nur der entsprechende Rückhalt und die notwendige Flexibilität am Arbeitsplatz gewährleisten im Ernstfall einen professionellen Einsatzablauf und somit auch schnelle Hilfe vor Ort. Beim Bau des Funktionsgebäudes werden sowohl die Barrierefreiheit als auch eine nachhaltige ökologische Bauweise berücksichtigt. Besonders auch bei den zukünftigen Außenanlagen steht die nachhaltige Gestaltung im Fokus der Planungen.

Mit der Ansiedlung des Gebäudes in unmittelbarer Nachbarschaft der Feuerwache und der DRK-Rettungswache wird ein weiterer wichtiger Schritt beim Ausbau und der Qualitätssicherung des Sicherheitsstandortes Perl vollzogen. Unter diesem Gesichtspunkt wurden in der Vergangenheit bereits der Polizeiposten Perl und die Bundespolizei in einem Gebäude zusammengeführt. Die zukünftige räumliche Nähe schafft nach Überzeugung der Verantwortlichen bei der Gemeinde und den Hilfsdiensten auch bei THW, Feuerwehr und DRK weitere Synergiemöglichkeiten und verkürzt die Kommunikationswege.

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