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Hoffeld betont Wichtigkeit des Internetausbaus
„Weiterer Meilenstein zur digitalen Stadt“

Zahlreiche Glasfaserkabel machen gleichzeitiges Telefonieren, Surfen und Fernsehen mit einer Höchstgeschwindigkeit von 100 Megabit pro Sekunde möglich.
Zahlreiche Glasfaserkabel machen gleichzeitiges Telefonieren, Surfen und Fernsehen mit einer Höchstgeschwindigkeit von 100 Megabit pro Sekunde möglich. FOTO: picture alliance / dpa / Daniel Reinhardt
Merzig. Merzigs Bürgermeister Marcus Hoffeld betont, wie wichtig der Internetausbau für die Wohn- und Lebensqualität ist.

Am Dienstag gab Bürgermeister Marcus Hoffeld den Startschuss zum Ausbau des schnellen Internets durch die Telekom in Merzig (die SZ berichtete). Mit diesem Ausbau hat die Telekom zum einen den Projektausbau „NGA Netzausbau Saar“ (Projektträger eGo Saar/Staatskanzlei) und zum anderen den wirtschaftlichen Eigenausbau in den Stadtteilen von Merzig realisiert. Im neuen Netz soll nach Mitteilung der Stadt Merzig Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sein. Das soll auch für Musik- und Video-Streaming oder das Speichern in der Cloud gelten. Das maximale Tempo beim Herunterladen soll laut Stadt auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) steigen. Die Telekom hat dafür Glasfaser verlegt und Verteiler neu aufgestellt oder mit moderner Technik aufgerüstet.


„Schnelles Internet gehört in der heutigen modernen, digitalisierten Zeit einfach zum normalen Standard, erhöht die Wohn- und Lebensqualität und ist wichtig für unsere Unternehmen, um konkurrenz- und wettbewerbsfähig zu bleiben“, meint Hoffeld. Insofern stelle der Ausbau von schnellem Internet durch die Telekom AG für ihn auch einen wichtigen Standortvorteil in Bezug auf Neubürger und einen attraktiven Wirtschaftsstandort dar.

Der Bürgermeister erinnert in diesem Zusammenhang an die bereits im vergangenen Jahr in Kooperation mit den Stadtwerken Merzig erfolgte Ausstattung der Merziger Innenstadt mit WLAN und an die Errichtung eines Mobilfunkmastes mit LTE-Einheit durch die Telekom-Tochter Deutsche Funkturm, mit dessen Hilfe die Stadtteile Mondorf und Silwingen nach jahrelangen Anstrengungen endlich über einen Handyempfang verfügen.

Der Erste Beigeordnete Dieter Ernst verweist auf die erfolgreiche Kooperation der Stadt Merzig mit dem Telekom-Unternehmen T-Systems im Rahmen eines innovativen Forschungsprojekts zur Entwicklung eines intelligenten und digital unterstützten Parkleitsystems, wo Merzig seiner Meinung nach eine führende Rolle einnehme.

Alle Merziger Stadtteile mit Ausnahme der Bereiche, die bereits durch Inexio versorgt sind – darunter Teile von Brotdorf und Ballern – werden in diesem Jahr von der Telekom mit schnellem Internet ausgestattet, heißt es aus dem Rathaus. Da der Stadtteil Weiler zu den Bereichen gehört, die über eine nahezu flächendeckende Versorgung mit Vodafone-Festnetz-Anschlüssen und somit leistungsfähige Breitbandanschlüsse verfügen, ist er ebenfalls nicht vom Telekom-Internetausbau erfasst.



„Der Breitbandausbau im Stadtgebiet einschließlich des zusätzlichen Ausbaus im Gewerbegebiet ‚Auf der Haardt’ bei Besseringen bedeutet einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zu einer digitalen Stadt“, betont Hoffeld.

Hoffeld und Ernst richten ihren Dank an die Deutsche Telekom AG für die „gute, konstruktive und partnerschaftliche Zusammenarbeit“. Gleichzeitig bitten beide alle Bürger um Verständnis für die während der Ausbauarbeiten möglicherweise auftretenden Behinderungen oder Beeinträchtigungen.

„Wer die schnellen Internetanschlüsse nutzen möchte, kann sie ab Mitte Juni online, telefonisch oder im Fachhandel buchen“, verrät am Dienstag Bruno Stolz, Regionalmanager der Deutschen Telekom. Und kündigt an: „In kürzester Zeit sind jetzt Videos aufgerufen, Bankgeschäfte erledigt und Urlaube gebucht.“

(tth)