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Merchingen
Eine wichtige Säule der Gemeinschaft

Die  langjährigen Mitglieder des DRK-Ortsvereins Merchingen, die geehrt wurden, stellten sich mit Führungskräften und Gästen zum Erinnerungsfoto auf.
Die  langjährigen Mitglieder des DRK-Ortsvereins Merchingen, die geehrt wurden, stellten sich mit Führungskräften und Gästen zum Erinnerungsfoto auf. FOTO: Norbert Becker
Merchingen. Das Deutsche Rote Kreuz in Merchingen feierte am Wochenende sein großes Jubiläum mit einer ebenso großen Überraschung.

Der DRK-Ortsverein Merchingen, mit 54 Aktiven einer der stärksten im Landkreis Merzig-Wadern, wollte eigentlich am vergangenen Sonntag sein 85-jähriges Bestehen feiern. Das Fest begann mit einer von Pastor Klaus-Bernhard Stankowitz zusammen mit Diakon Michael Betzhold zelebrierten Hl. Messe in der Kirche „St. Agatha“, ehe im Vereinshaus in internem Rahmen gefeiert wurde. Dabei sind auch langjährige Mitglieder geehrt worden.


Im Laufe der gut besuchten Jubiläums-Veranstaltung ergab sich zum Erstaunen der Teilnehmer aus dem Vortrag von Franz-Josef Körner über die Historie des DRK-OV Merchingen (siehe weiterer Text) allerdings der von ihm erforschte Nachweis, dass der Ortsverein nicht sein 85., sondern bereits sein 88-jähriges Bestehen feiern konnte.

Zu Beginn begrüßte die DRK-Ortsvereinsvorsitzende Ursula Seiwert neben den beiden Geistlichen als weitere Gäste Ortsvorsteher Helmut Hoff und DRK-Kreisgeschäftsführer Michael Hoffmann. Ausgehend von der bisherigen Chronik, meinte sie: „Ja, wir haben heute einen besonderen Anlass zu feiern, denn am 2. Januar 1933 wurde das Rote Kreuz Merchingen gegründet und ist bis heute ein sehr aktiver und rühriger Verein geblieben. Mit Stolz können wir auf 85 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit zurückblicken. In der langen Zeit ist viel geschehen und hat sich manches verändert, auch die Rot-Kreuz-Arbeit. Aber unser Wahlspruch von damals gilt immer noch: ‚Allzeit selbstlos, edel und hilfsbereit. Gemeinsam sind wir stark’“.



Helfern für ihrer langjährige Mitgliedschaft zu danken und sie mit Urkunde und Nadel auszuzeichnen, war der Vorsitzenden ein Herzensanliegen. Den geselligen Tag sollten die Mitglieder auch als ein Dankeschön verstehen dafür, dass sie immer bereit sind, ihre Freizeit und ihr Können in den Dienst des Roten Kreuzes zu stellen.“

Gemeinsam mit ihrem Stellvertreter Wolfgang Becker, dem DRK-Kreisgeschäftsführer Hoffmann und Ortsvorsteher Hoff nahm Seiwert dann die große Ehrungszeremonie der Jubilare (siehe Info) vor, die mit dem Spruch „Der Mensch kann noch so tüchtig sein, wenn er nicht isst, dann geht er ein. Der Mensch braucht auch seit alter Zeit, gewisse Mengen Flüssigkeit. Man sollte niemals auch vergessen, Gemütlichkeit würzt gutes Essen“ zum Mittagsmahl sowie späteren Kaffee und Kuchen einlud.