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Bei Schlusslicht Eckbachtal muss für die Wölfe ein Sieg her

Bei Schlusslicht Eckbachtal muss für die Wölfe ein Sieg her

Vom Spitzenreiter zum Abstiegskandidaten: Nach einer Verletzungsserie kriechen die Oberliga-Handballer des HSV Merzig-Hilbringen vor dem Kellerduell bei der HSG Eckbachtal auf dem Zahnfleisch. "Durchhalten" lautet die Parole von Jens Peter Schlingmann, der seine Mannschaft im Spiel beim Schlusslicht an diesem Sonntag, 17.30 Uhr, siegen sehen will - trotz der Probleme.

"Die Punkte gegen Worms waren eingeplant. Hätten unsere Torjäger Norbert Petö und Laszlo Kincses gespielt, hätten wir gewonnen. So haben uns mal wieder Alternativen gefehlt", sinniert der HSV-Vorsitzende. Er wirkt ratlos.

Dass der HSV nach der 27:32-Heimpleite in bedrohliche Nähe zur Abstiegszone geraten würde, hätte Schlingmann vor fünf Monaten nie für möglich gehalten. Klar, Platz eins nach drei Auftaktsiegen war eine schöne Momentaufnahme, mehr nicht. Als Titelkandidaten galten die Wölfe nie, aber sie zeigten, dass sie in Bestbesetzung mitmischen können. Dann fiel ein Spieler nach dem anderen aus. Momentan sind Stimmung und Tabellenplatz (11.) im Keller, der Abstand zum ersten Abstiegsplatz ist auf fünf Punkte geschmolzen. Keines der letzten zehn Duelle werde leicht, prophezeit Schlingmann.