Alina ist top in Englisch

Die Herausforderungen in der Endrunde des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen meisterte Alina Schmidt souverän. Unter anderem musste sie mit anderen Wettbewerbsteilnehmern ein Theaterstück in mehreren Sprachen aufführen.

An Auszeichnungen ist Alina Schmidt aus der Klasse 10b des Merziger Gymnasiums am Stefansberg fast schon ein bisschen gewöhnt. Neben ihrem langjährigen Engagement in der Stefansberg-Bigband und im Kreis-Jugend-Symphonieorchester gehörte sie auch in diesem Jahr wieder zu den Besten ihres Jahrgangs und belegte bei "Biologo" saarlandweit einen beachtlichen vierten Platz.

Ihren größten Erfolg feierte die 15-Jährige aber beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen in Englisch "Solo Klasse 8 und 9". Nach ihrer Teilnahme steht fest: Sie zählt zur Sprachelite in Deutschland. Mit ihrem ersten Platz beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen auf Landesebene hatte Alina Schmidt eine Fahrkarte für das Sprachenturnier auf Bundesebene in Hattingen gelöst. In der nordrheinwestfälischen Stadt trat sie gegen die 75 Besten aus ganz Deutschland an. Für Alina, wie sie sagt, eine sehr interessante, aber auch stressige Zeit: "Es ging gleich am ersten Tag mit einem Theaterkurs und einem Vortrag über die nordfriesische Sprache los. Diesen mussten wir dann in unserer Wettbewerbssprache - bei mir Englisch - wiedergeben", erzählt die Schülerin. Alina weiter: "Außerdem haben wir in verschiedenen Gruppen eine Stadtführung gemacht und hatten danach 90 Minuten Zeit, auf Englisch eine Präsentation auszuarbeiten." Aber die Zehntklässlerin war nicht nur in Englisch gefordert: "Ich musste über die Sommerferien ein Buch auf Französisch lesen. Dazu wurden mir dann während des Wettbewerbs Fragen gestellt, die ich, natürlich auch auf Französisch, beantworten musste." Als Höhepunkt nennt Alina die Aufführung des Theaterstücks zum Abschluss: "Wir wurden, gemischt nach Wettbewerbssprachen und Bundesländern, in Sechsergruppen eingeteilt und mussten uns selbst ein Theaterstück ausdenken und einüben." Das habe ihr deswegen gefallen, weil in dem Stück von Englisch über Französisch und Spanisch bis hin zu Latein alle Sprachen zum Einsatz gekommen seien. "Es war anstrengend", meint Alina, "doch es machte auch Spaß. Wir haben uns richtig gut verstanden. Es lag wohl an unserer gemeinsamen Liebe zu den Fremdsprachen ."

Alina zählte auch auf Bundesebene zu den Besten. Die Belohnung: Sie darf zusammen mit fremdsprachenbegabten Schülern aus der ganzen Welt an einem Lehrgang des "International Student Leadership Institute" besuchen. Auf dem Programm stehen dort Gesprächs- und Verhandlungsführung, Team-Arbeit sowie Präsentation. Im Anschluss an die Vorträge müssen die Teilnehmer das Gelernte umsetzen. Und das in bunt zusammengewürfelten Arbeitsgruppen. "Ich freue mich schon wahnsinnig darauf, wieder neue Leute kennen zu lernen und mit ihnen auf Englisch Präsentationen zu entwerfen. Da tritt der Stress in den Hintergrund", kann das Englisch-Ass des Gymnasiums am Stefansberg den Kurs kaum noch erwarten.