Malstatt bekommt eine "grüne Insel"

Malstatt bekommt eine "grüne Insel"

Malstatt. Als erstes Zeichen der Umgestaltung einer 1,6 Hektar großen Fläche im Herzen Malstatts hat Saarbrückens Oberbürgermeisterin Charlotte Britz am Donnerstagabend im Festsaal des Rathauses St. Johann gemeinsam mit Vertretern von 21 Institutionen eine Vereinbarungsurkunde zur Projektpartnerschaft "Grüne Insel Kirchberg" in Saarbrücken-Malstatt unterzeichnet

Malstatt. Als erstes Zeichen der Umgestaltung einer 1,6 Hektar großen Fläche im Herzen Malstatts hat Saarbrückens Oberbürgermeisterin Charlotte Britz am Donnerstagabend im Festsaal des Rathauses St. Johann gemeinsam mit Vertretern von 21 Institutionen eine Vereinbarungsurkunde zur Projektpartnerschaft "Grüne Insel Kirchberg" in Saarbrücken-Malstatt unterzeichnet. Es soll ein Ort entstehen, an dem Kinder gerne spielen, Jugendliche Sport treiben können und Erwachsene sich in ihrer Freizeit treffen. Wesentliches Ziel beim Umbau des Geländes ist es, mehr Lebensqualität zu gewinnen und zu sichern. Langfristig etablieren"Uns war von Anfang an klar, dass wir die größten Chancen haben, das Areal als einen beliebten und attraktiven Raum für die Freizeitgestaltung langfristig zu etablieren, wenn wir die Beteiligten vor Ort in die Planung, Umsetzung sowie Sicherung der neu gewonnenen Qualität einbeziehen", erklärte Charlotte Britz. "Die Grüne Insel Kirchberg" wird als Modellvorhaben vom Bundesministerium für Verkehr, Bauen und Stadtentwicklung im Programm "Nationale Stadtentwicklung" gefördert. 174 400 Euro schießt der Bund für das bis zum 31. März 2011 laufende Projekt mit einem Gesamtvolumen von 340 000 Euro zu. Die Freiraumkonzeption für die Grüne Insel Kirchberg steht bereits. In einem ersten Schritt wurden im vergangenen Jahr von Juli bis September bei Grillfesten Ideen und Anregungen von circa 300 Bürgern eingeholt. Auf dem Kirchbergfest stellte sich die Partnerschaft mit einem Stand vor. Unter anderem soll das Kleinspielfeld saniert werden, es sollen eine BMX-Bahn und ein Grillplatz entstehen. Auf Wunsch vieler Hundebesitzer könnte im Nordosten des Plateaus ein eingezäunter Hundefreilauf eingerichtet werden. Die Hundehalter wollen dieses Gelände selbst sauber halten und vor allem abends für eine gewisse Kontrolle auf dem Gelände sorgen. al

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