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Corona: Sieben-Tage-Inzidenz sinkt fast im ganzen Saarland

Neue Zahlen des Robert-Koch-Instituts : Corona: Sieben-Tage-Inzidenz sinkt im ganzen Saarland weiter – außer in einem Landkreis

Alle Landkreise im Saarland sind deutlich unter der 100er-Marke, und die Zahlen sinken weiter. Lediglich in einem Landkreis ist die Inzidenz im Vergleich zum Vortag gestiegen.

103 neue Corona-Fälle hat das Robert-Koch-Institut (RKI) im Saarland innerhalb eines Tages registriert. Diese Angabe machen die Experten am frühen Mittwochmorgen, 28. September. Seit Pandemie-Beginn sind 47 307 Fälle zusammengekommen. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Saarland liegt nun bei  53,6 und ist damit zum Vortag (58) gesunken. Das RKI meldet keinen weiteren Todesfall in Verbindung mit einer Coronavirus-Infektion. Die Gesamtzahl der Todesfälle im Saarland liegt bei 1049.

Im Landkreis Neunkirchen, der gestern noch die höchste Inzidenz vermeldete (76,2), sind die Zahlen deutlich gesunken (64,8) gesunken. Nun liegt trotz ebenfalls sinkender Inzidenz der Regionalverband Saarbrücken an der Spitze (68,7). Lediglich im Landkreis Saarlouis ist die Inzidenz im Vergleich zum Vortag (43,9) auf 48,5 gestiegen. Der Saarpfalz-Kreis hat mit 28,9 die niedrigste Inzidenz im Saarland (siehe Tabelle).

Zahlen für Deutschland

Bei der Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland gibt es im Vergleich zum Vortag kaum Dynamik. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Mittwochmorgen mit 61,0 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 60,3 gelegen, vor einer Woche bei 65,0. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 11 780 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 4.46 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 10 454 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 67 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 71 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4 215 351 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Dienstag mit 1,54 an. Ein Wochen- oder Monatsvergleich ist wegen der hohen Zahl an Nachmeldungen nicht möglich. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3 989 700 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 93 571.