Juncker bleibt Regierungschef in Luxemburg

Juncker bleibt Regierungschef in Luxemburg

Luxemburg. Sechs Wochen nach der Parlamentswahl am 7. Juni ist im benachbarten Großherzogtum die Regierungsbildung abgeschlossen. Der 54-jährige Jean-Claude Juncker (Foto: dpa) wird auch in der neuen Legislaturperiode eine große Koalition aus Christlich-Sozialer Volkspartei (CSV) und Luxemburger Sozialistischer Arbeiter-Partei (LSAP) anführen

Luxemburg. Sechs Wochen nach der Parlamentswahl am 7. Juni ist im benachbarten Großherzogtum die Regierungsbildung abgeschlossen. Der 54-jährige Jean-Claude Juncker (Foto: dpa) wird auch in der neuen Legislaturperiode eine große Koalition aus Christlich-Sozialer Volkspartei (CSV) und Luxemburger Sozialistischer Arbeiter-Partei (LSAP) anführen. Nachdem die beiden Koalitionsparteien am Montagabend das Personaltableau abgesegnet hatten, informierte Juncker (CSV) gestern Großherzog Henri über die Regierungsbildung. Morgen soll der Großherzog das Kabinett bereits vereidigen.

Während es an der Spitze der Ministerriege mit Juncker und seinem Vize-Premier Jean Asselborn (Außenminister) von der LSAP keine Veränderungen gab, haben sich die Koalitionäre auf einige bemerkenswerte Neuerungen geeinigt. Das Budget-Ressort, bisher von Juncker selbst verwaltet, gab Juncker an seinen Vertrauten Luc Frieden ab. Ferner wurde ein Ministerium für nachhaltige Entwicklung gegründet, in dem die Aufgaben aus den Bereichen Umwelt, öffentliche Arbeiten, Transport und Landesentwicklung gebündelt wurden. Hierfür verantwortlich zeichnet Claude Wiseler (CSV). François Biltgen, bisher als CSV-Chef für Arbeit zuständig, wechselt zur Justiz. gf

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