1. Saarland

Ein stressiger Samstag-Nachmittag

Ein stressiger Samstag-Nachmittag

Saarlouis. Eigentlich ist die Spielgemeinschaft Saarlouis-Trier keine Spielgemeinschaft mehr. Denn in der weiblichen Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (WNBL) der U 17 ist von der Spielgemeinschaft, wie sie im vergangenen Jahr an den Start ging, nicht mehr viel übrig geblieben. Einzig Leonie Edringer nimmt den Weg von Trier nach Saarlouis zum Training auf sich

Saarlouis. Eigentlich ist die Spielgemeinschaft Saarlouis-Trier keine Spielgemeinschaft mehr. Denn in der weiblichen Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (WNBL) der U 17 ist von der Spielgemeinschaft, wie sie im vergangenen Jahr an den Start ging, nicht mehr viel übrig geblieben. Einzig Leonie Edringer nimmt den Weg von Trier nach Saarlouis zum Training auf sich. Ihre sechs Trierer Trainingskolleginnen sagten ihre Teilnahme kurz vor dem Auftaktspiel ab. Der Aufwand, einmal die Woche nach Saarlouis zu fahren, war ihnen zu groß. "Ich fand das ziemlich unverschämt. Vor allem, weil unsere Mädels vergangenes Jahr immer nach Trier gependelt sind", kritisiert der SG-Trainer Mariusz Dziurdzia.

Trotz dieser Anlaufschwierigkeiten hat sich die Mannschaft bisher gut geschlagen. Momentan steht sie in der Gruppe West auf dem dritten Platz und hat gute Chancen, in die Play-Offs einzuziehen. Eine bittere Niederlage musste sie allerdings zuletzt beim Team Mittelhessen einstecken. Mit 40:87 wurde die SG aus der Halle gefegt. Auch aufgrund von Personalmangel. Nach einem holprigen Start (0:10) fand Saarlouis gut ins Spiel. Doch in der zweiten Halbzeit fehlte die Kraft. Zumal mit Katharina Müller, Levke Brodersen und Sophia Philippi drei Leistungsträgerinnen fehlten. Die sind an diesem Samstag aber wieder mit dabei, wenn die Mannschaft um 12 Uhr die Pfalz Towers/Speyer in der heimischen Stadtgartenhalle zum Verfolgerduell empfängt.

 Levke Brodersen geht bei der U 17 des TVS auf Korbjagd.Foto: rup
Levke Brodersen geht bei der U 17 des TVS auf Korbjagd.Foto: rup

Speyer liegt punktgleich mit Saarlouis auf dem fünften Platz. "Wir wollen als Zweiter oder Dritter die Gruppe beenden und müssen dafür gegen Speyer gewinnen", sagt der Trainer, der sich gute Chancen ausrechnet. Sicher ist, dass es ein sehr anstrengender Tag für die Saarlouiser wird. Um 12 Uhr das WNBL-Spiel, um 15 Uhr muss ein Teil der Spielerinnen in der 1. Bundesliga ran, um 18 Uhr spielt die Mannschaft in der Oberliga wieder gegen Speyer. "Wir konnten die Termine nicht anders legen", so Dziurdzia. In der Oberliga führt Saarlouis die Tabelle mit erst einer Niederlage deutlich an. müs