1. Saarland

Toller Einstand in der Bundesliga

Toller Einstand in der Bundesliga

Saarlouis. Einen besseren Start hätte sich das Nachwuchsteam der Saarlouis Royals in der neu gegründeten WNBL (weibliche Nachwuchs-Basketball-Bundesliga) nicht wünschen können: In ihrem ersten Spiel in der WNBL Gruppe West bezwang die als Spielgemeinschaft TV Saarlouis/Basketballinternat Trier auflaufende Mannschaft die Pfalz Towers Speyer klar und eindeutig mit 87:39 (48:19)

Saarlouis. Einen besseren Start hätte sich das Nachwuchsteam der Saarlouis Royals in der neu gegründeten WNBL (weibliche Nachwuchs-Basketball-Bundesliga) nicht wünschen können: In ihrem ersten Spiel in der WNBL Gruppe West bezwang die als Spielgemeinschaft TV Saarlouis/Basketballinternat Trier auflaufende Mannschaft die Pfalz Towers Speyer klar und eindeutig mit 87:39 (48:19).150 begeisterte ZuschauerDie beiden Trainer Michael Edringer und Mariusz Dziurdzia waren selbst überrascht darüber, was ihre Mannschaft, die zu gleichen Teilen aus Spielerinnen des TV Saarlouis und aus Trier besteht, bereits zu leisten imstande sind. "Wir wussten nicht, was uns erwartet. Das ist eine neue Liga, wir kennen die Gegner nicht. Außerdem haben wir das Problem, dass wir nur einmal pro Woche zusammen trainieren können", erklärt Michael Edringer. Doch von mangelnder Abstimmung war gegen Speyer nur wenig zu sehen. Die Spielgemeinschaft dominierte die Partie von Beginn an. Mit einer Ganzfeldverteidigung überrumpelten sie die Gäste vor 150 Zuschauern in der Stadtgartenhalle zu Beginn völlig: Nach achteinhalb Minuten stand es bereits 26:0, das erste Viertel endete mit 28:2. Dabei setzten vor allem Katharina Müller aus dem Bundesliga-Kader der Saarlouis Royals sowie Joana Beckert vom Regionalligisten MJC Trier die Akzente. Müller kam am Ende auf 22, Beckert auf 18 Zähler. Darunter auch die spektakulärsten drei: die letzte Sekunde des dritten Viertels. Beim Stand von 67:30 macht Fee Zimmermann einen Einwurf auf Beckert. Die steht knapp auf Höhe der Mittellinie - und trifft. Mit einem Wurf aus fast zehn Metern!Der letztlich sichere Sieg lässt die beiden Trainer schon sehr früh sehr optimistisch werden. "Bei uns haben noch vier Spielerinnen gefehlt, die entweder verletzt oder verhindert sind", sagt Mariusz Dziurdzia. Dazu gehört zurzeit auch Bundesliga-Spielerin Joana Meyer, die sich beim Bundesjugendlager vor zwei Wochen eine Knieverletzung zugezogen hat und noch drei bis vier Wochen ausfällt. Ebenfalls nicht dabei: Helena Ott, Kristin Schmidt und Nina Simon. Dziurdzia glaubt: "Wenn wir komplett sind und öfter zusammen trainiert haben, können wir hier eine Menge erreichen, auch wenn wir vor allem mit den Mannschaften aus Nordrhein-Westfalen und den reinen Basketball-Internaten starke Konkurrenz haben." Ihr nächstes Spiel bestreitet die Mannschaft am kommenden Wochenende in Bensberg.