1. Saarland

CDU-Ratsfraktion will "Anliegen-Management"

CDU-Ratsfraktion will "Anliegen-Management"

Völklingen. Die CDU-Stadtratsfraktion hält die Einführung eines professionellen Anliegen- und Beschwerdemanagements in Völklingen für sinnvoll: Das teilte Fraktionschef Stefan Rabel am Freitag mit. Er unterstützte damit Oberbürgermeister Klaus Lorig, der sich, wie bereits berichtet, ebenfalls für ein städtisches Beschwerdemanagement ausgesprochen hatte

Völklingen. Die CDU-Stadtratsfraktion hält die Einführung eines professionellen Anliegen- und Beschwerdemanagements in Völklingen für sinnvoll: Das teilte Fraktionschef Stefan Rabel am Freitag mit. Er unterstützte damit Oberbürgermeister Klaus Lorig, der sich, wie bereits berichtet, ebenfalls für ein städtisches Beschwerdemanagement ausgesprochen hatte. Mit einer solchen Dauer-Einrichtung, sagte Rabel, könne man die Beteiligungsmöglichkeiten der Bürger erweitern und ihre "Bindung an ihre Stadt verbessern".Rabel betonte jedoch, ein reines "Beschwerdemanagement" greife zu kurz, da es dabei vorrangig um Hinweise auf Missstände gehe und um den Wunsch, diese zu beseitigen. Ein Anliegen- und Beschwerdemanagement als ständige und professionell aufgebaute Einrichtung hingegen eröffne allen Völklingern, aber auch nicht hier wohnenden Gewerbetreibenden oder Gästen die Möglichkeit, auch neue Ideen und Verbesserungsvorschläge einzureichen. Dabei müsse die Stadt verschiedene Wege eröffnen, von Telefon und Brief über das kommunale Internet-Portal bis hin zu Bürgerversammlungen; so könnten möglichst viele Menschen aktiv teilnehmen am Stadt-Geschehen. Diese Methode könne aus Sicht der CDU-Stadtratsfraktion zudem eine Alternative zu so genannten "Bürgerhaushaltsverfahren" sein.

Den Anstoß gegeben zu der Debatte hatte der Stadtverordnete Berthold Annel (Freie Wähler). Er hatte kritisiert, dass die Stadt die Bürger aufgefordert hatte, Beobachtungen über den Zustand von Bundes- und Landstraßen direkt dem (zuständigen) Landesbetrieb für Straßenbau zu übermitteln. Solche Meldungen, sagte Annel, müsse die Stadt an zentraler Stelle entgegennehmen und dann weiterleiten. red/dd