1. Saarland

Berschweiler Vorbild soll Schule machen

Berschweiler Vorbild soll Schule machen

Berschweiler. "Spiel ab, ich bin frei", schallt es über das Gelände des Berschweiler Schullandheims Biberburg. Ein Ball zischt knapp am Torgestänge vorbei und prallt gegen den fünf Meter hohen Schutzzaun. Auf dem neuen Multifunktionsspielfeld des Naturerlebniszentrums jagen mehr als 20 Schüler des Konzer Gymnasiums dem runden Leder nach

Berschweiler. "Spiel ab, ich bin frei", schallt es über das Gelände des Berschweiler Schullandheims Biberburg. Ein Ball zischt knapp am Torgestänge vorbei und prallt gegen den fünf Meter hohen Schutzzaun. Auf dem neuen Multifunktionsspielfeld des Naturerlebniszentrums jagen mehr als 20 Schüler des Konzer Gymnasiums dem runden Leder nach. Eine erste Belastungsprobe für den roten Kunsttoffbelag, der Spielfläche. Die ist 30 Meter lang, 15 Meter hoch und nach Angaben von Biberburg-Geschäftsführer Stefan Hell auch für Basketball, Handball und Feldhockey geeignet.Knapp drei Monate hatte der Bau gedauert. Möglich geworden war er durch einen 110 000 Euro-Zuschuss des saarländischen Sportministeriums. "Es ist wichtig, dass junge Menschen möglichst früh an den Sport herangeführt werden. Mit Spaß an der Bewegung wird nicht nur die Gesundheit der Kinder gefördert, sondern auch die Entwicklung sozialer Kompetenzen", sagte Sport-Staatssekretär Martin Karren, der mit Marpingens Bürgermeister Werner Laub das Spielfeld eröffnete. Ziel des Ministeriums sei es, mehrere solcher Multifunktionsplätze zu schaffen. Etwa 70 davon sollen saarlandweit an weiterführenden Schulen entstehen. Die Felder sollen zum Unterricht genutzt werden und nachmittags sportbegeisterten Jugendlichen offen stehen.

Laub fügte hinzu, dass die Sportstätte perfekt zum Konzept des Schullandheims passe. "Bewegung und Stressabbau verbunden mit gesunder Ernährung, das wollen wir Kindern und Jugendlichen hier bieten."

Wie das konkret aussehen soll, weiß Geschäftsführer Hell: "Wir planen, den Schulkassen und Sportgruppen einen Ernährungsberater der IKK zur Seite zu stellen." Das soll in Verbindung mit regionalen Nahrungsmitteln das Sportprogramm ergänzen. Hell: "Unsere Gäste sollen richtig gesund leben."

Auf einen Blick

Um den Platz nutzen zu können, ohne dass es zu unnötigen Wartezeiten kommt, bittet Biberburg-Geschäftsführer Stefan Hell alle Sportler darum, sich zum Spielen anzumelden. Anmeldung: Christiane Alt und Ursula Paqué (Dienstag bis Freitag von 9 bis 13 Uhr, Montag und Donnerstag von 14 bis 18 Uhr), Tel. (0 68 27) 15 02. vsc