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Willi Hüther will dazu beitragen, sein Dorf voranzubringen

Willi Hüther will dazu beitragen, sein Dorf voranzubringen

Kleinsteinhausen. Willi Hüther ist in Kleinsteinhausen verwurzelt. Deshalb zog es den heute 75-Jährigen nach 20 Jahren in der Eifel auch wieder in seine Heimat zurück. Das Herz des früheren Zollbeamten gehört dem Fußball. Über viele Jahre war er Vorsitzender des FC Kleinsteinhausen

Kleinsteinhausen. Willi Hüther ist in Kleinsteinhausen verwurzelt. Deshalb zog es den heute 75-Jährigen nach 20 Jahren in der Eifel auch wieder in seine Heimat zurück. Das Herz des früheren Zollbeamten gehört dem Fußball. Über viele Jahre war er Vorsitzender des FC Kleinsteinhausen. In seiner Amtszeit wurde unter anderem die Flutlichtanlage eingeweiht und 1997 der Aufstieg in die Kreisliga West gefeiert."Ich habe auch selbst für den Verein gespielt", erinnert sich Hüther in einem Gespräch mit dem Pfälzischen Merkur. Damals kämpfte er in der Mannschaft als Verteidiger und Linksaußen.

Der Pensionär ist auch Mitglied im Gesangverein und im Musikverein Schwarze Husaren: "Dort bin ich aber nur passiv dabei."

Im Dorf gilt Hüther als äußerst hilfsbereiter Mensch, der immer anpackt, wenn Hilfe gebraucht wird. Bei Arbeitseinsätzen ist er stets als einer der Ersten vor Ort. Er möchte mit diesem Engagement seinen Teil dazu beitragen, dass das Dorf vorankommt: "Hier bin ich schließlich zu Hause." Der 75-Jährige trifft sich auch gerne mit anderen Kleinsteinhausern zu einem gemütlichen Plausch, um Neuigkeiten auszutauschen. Außer den neu Zugezogenen kenne er die meisten Einwohner im Dorf: "Manche wollen hier halt einfach nur wohnen und ihre Ruhe haben."

An Kleinsteinhausen liebt er vor allem die Landschaft und Natur. Viel Zeit verbringt Hüther auf seiner Streuobstwiese. "Ich habe dort Äpfel, Birnen, Zwetschgen und Kirschen", zählt der Hobby-Obstanbauer auf. Es gebe immer viel zu tun. So müssten neben der Ernte das Gelände auch gepflegt und die Bäume geschnitten werden. Auf dem Areal seien sehr alte Bäume, die zum Teil vor über hundert Jahren gepflanzt wurden. Er selbst habe allerdings nach seiner Rückkehr im Jahr 1973 auch welche gesetzt. nob