Hornbach Ein Dankeschön für verdiente Ortsspitzen

Hornbach · Verbandsbürgermeister Björn Bernhard würdigte beim Frühlingsempfang Bürgermeister, die lange Jahre im Dienst waren.

Der Walshauser Gunther Veith (links) und Reinhold Hohn aus der Klosterstadt Hornbach (Mitte) bestimmten über die Jahre das kommunalpolitische Leben in ihren Ortschaften mit. Jetzt machen sie den Weg für jüngeren Nachwuchs frei. Beim Frühlingsempfang in Hornbach sagte Verbandsbürgermeister Björn Bernhard (rechts) ihnen und weiteren Amtsträgerinnen und Trägern öffentlich Danke.

Der Walshauser Gunther Veith (links) und Reinhold Hohn aus der Klosterstadt Hornbach (Mitte) bestimmten über die Jahre das kommunalpolitische Leben in ihren Ortschaften mit. Jetzt machen sie den Weg für jüngeren Nachwuchs frei. Beim Frühlingsempfang in Hornbach sagte Verbandsbürgermeister Björn Bernhard (rechts) ihnen und weiteren Amtsträgerinnen und Trägern öffentlich Danke.

Foto: Norbert Schwarz

Klar, beim zweiten Frühlingsempfang der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land am vergangenen Sonntag in der Hornbacher Pirminiushalle gaben sich die Kommunalpolitiker ein Stelldichein. Dazu noch Politprominenz wie Bundestagsabgeordnete, Landrätin oder der Zweibrücker Oberbürgermeister Marold Wosnitza (SPD) mit dem Stadtbeigeordneten Christian Gauf (CDU). Sie alle boten zusammen mit den vielen übrigen Mandatsträgern und Bürgern aus den Ortschaften der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land die passende Kulisse, um jenen Ehrenamtsträgern zu danken, die von der kommunalpolitischen Bühne Abschied nehmen.

Ortsbürgermeisterin Doris Schindler aus Dellfeld, der Hornbacher Stadtbürgermeister Reinhold Hohn, die Ortsbürgermeister Werner Veith (Battweiler), Christian Plagemann (Rosenkopf) und Gunther Veith (Walshausen) werden definitiv bei den Kommunalwahlen am kommenden 9. Juni nicht mehr mit von der Partie sein und Amtsnachfolger bekommen.

Mit Ortsbürgermeisterin Doris Schindler (SPD), so Verbandsbürgermeister Björn Bernhard am Sonntagmorgen, gebe eine überaus engagierte und couragierte Kommunalpolitikerin das Ehrenamt auf, für das sie in 20 Amtsjahren nicht allein viel Freizeit investiert habe. Nur allzugern warb Doris Schindler bei entsprechenden Anlässen von ihrem Heimatort als der „Perle im Schwarzbachtal“. Dem örtliche Ortsgemeinderat habe sie über drei Jahrzehnte angehört, sich stets vorbildlich um Bürgerbelange gekümmert und sich auch in den Gremien der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land wie etwa dem Verbandsgemeinderat eingebracht.

Drei Jahrzehnte in der Kommunalpolitik aktiv, davon allein mehr als 20 Jahre an erster Stelle als Ortsbürgermeister, das galt zudem für Battweilers Ortsbürgermeister Werner Veith (SPD). Der Walshauser schnupperte 25 Jahre Ratsluft im Ortsgemeinderat seines Heimatortes im Felsalbtal, versuchte 15 Jahre an der Ortsspitze die kleinen und großen Dorfbewohner für die Dorfgemeinschaft zu begeistern und konnte innerhalb dieser Epoche die Aufwärtsentwicklung seines Heimatortes wesentlichen beeinflussen.

Christian Plagemann aus Rosenkopf folgte auf seinen Vater Jürgen ins Ehrenamt des Ortsbürgermeisters und macht nunmehr den Weg für einen Amtsnachfolger frei. Dem dienstältesten Stadtbürgermeister nicht allein in der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land, vielmehr auch im Landkreis Südwestpfalz für sein Engagement Dank zu sagen, ist Björn Bernhard an diesem Tag eine besondere Freunde gewesen. Mehr als 40 Jahre war Hornbachs Stadtbürgermeister Reinhold Hohn (FDP) in der westpfälzischen Kommunalpolitik Dreh- und Angelpunkt. Jetzt sei die Zeit reif, für Jüngere den Weg frei zu machen, so der Kommunalpolitiker, der mehr als 30 Jahre das Ehrenamt des Stadtbürgermeisters bekleidete.

Verbandsbürgermeisters Bernhard hatte betont, dass dieser Empfang keine Verabschiedung der langjährigen Amtsträger sein sollte, sich der Rahmen zum Dankeschön sagen aber bestens anbot. Für den Verbandsbürgermeister war es zudem eine passende Gelegenheit, nochmals für die Mitarbeit in der Kommunalpolitik zu werben. Als gutes Zeichen wertete er die Tatsache, dass es nach seiner Einschätzung keine Schwierigkeiten für die Parteien oder Wählergruppen gegeben habe, passende Mitstreiter zur Besetzung der Gremien zu finden. Bernhard warb intensiv für eine starke Wahlbeteiligung bei den bevorstehenden Kommunalwahlen, weil nur so Demokratie funktionieren könnte.

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