Herrliche Lage, kaum Nachfrage

Großsteinhausen. Südhanglage, unverbaubare Aussicht ins Riedelberger Tal. Keine Zwänge bei der Gestaltung des Eigenheimes und eine intakte Dorfgemeinschaft. Großsteinhausen kann zudem mit einer funktionierenden Infrastruktur aufwarten

Großsteinhausen. Südhanglage, unverbaubare Aussicht ins Riedelberger Tal. Keine Zwänge bei der Gestaltung des Eigenheimes und eine intakte Dorfgemeinschaft. Großsteinhausen kann zudem mit einer funktionierenden Infrastruktur aufwarten. Deshalb gibt die Ortsgemeinde die Suche nach Bauinteressierten, die im erschlossenen Baugebiet "Am Mühlberg" sich den Traum von den eigenen vier Wänden verwirklichen wollen, noch lange nicht auf. Im Gegenteil. Neues Jahr, neues Glück ist die unausgesprochene Losung der Kommunalpolitiker mit Volker Schmitt an der Spitze.Die Erschließungsarbeiten verliefen problemfrei und zur vollen Zufriedenheit der bisherigen Grundstückseigentümer. Die Stichstraßen mit der Haupterschließungsader führen zu 15 unterschiedlich großen Parzellen, ausnahmslos in herrlicher Hanglage. Die Natur hat jeder Bauwillige direkt vor der Haustür. Auf städtische Privilegien muss dennoch niemand verzichten, sogar ein direkter Anschluss zum Bezug von Flüssiggas ist möglich. Doch es kann keine Rede davon sein, dass den Eigentümern (vor allem Ortsgemeinde und katholische Kirche) die freien Grundstücke aus der Hand gerissen werden: Seit April 2006 kann gebaut werden, doch bislang sind erst zwei der insgesamt 14 Grundstücke bebaut, ein drittes ist verkauft. Die Ortsgemeinde unternimmt deshalb jetzt einen erneuten Vorstoß und senkt den Bodenpreis von drei ihrer fünf Grundstücke von 10,50 auf 5,50 Euro je Quadratmeter. Hinzu kommen noch die Erschließungskosten. Bürgermeister Volker Schmitt hofft, mit dieser Bodenpreisvariante möglichst schnell die verbliebenden Grundstücke verkaufen zu können. Zudem seien noch sechs private Grundstücke frei.

Den Kopf in den Sand stecken will Volker Schmitt nicht. "Ob Photovoltaik, Gewinnung von Erdwärme, die schnelle Anbindung nach Zweibrücken und Pirmasens, die Nähe zur Autobahn und nicht zuletzt die Natur und die Dorfgemeinschaft, das alles sind für uns Gründe, weiter die Werbetrommel heftig zu rühren", sagt der Ortsbürgermeister. Selbst kleine Handwerksbetriebe könnten angesiedelt werden, weil es zum Dorf hin ein "Mischgebiet" als Puffer gibt.