TSC ist 2017 noch ungeschlagen

Am Sonntag geht es in der Landesliga gegen Schopp. Die VBZ erwartet Rüssingen.

Vier Siege und zwei Unentschieden stehen beim TSC Zweibrücken in diesem Jahr zu Buche. "Die Serie wollen wir fortsetzen", sagt Trainer Sanel Nuhic vor der Partie am Sonntag, 15 Uhr, gegen den SV Schopp. In der Vorrunde gewann der TSC 4:0 in Schopp. "Das wird aber nicht einfach", warnt der Trainer davor, das Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen. Vor allem der routinierte Angreifer Lars Schmitt sei in der Lage, aus einer halben Chance ein Tor zu erzielen.

Zudem muss Nuhic die Abwehr umstellen. Dennis Sikora zog sich einen Bänderriss am Fuß zu. Und auch Cüneyt Eren sei wegen einer Leistenverletzung nicht einsatzfähig. Aber der TSC hat seit Jahresbeginn auch den Ausfall von Dennis Gerlinger weggesteckt. Gerlinger ist mit 21 Toren immer noch Toptorjäger der Liga. "Als Trainer möchte man immer auf alle Spieler zurückgreifen können. Aber die Leute, die nachgerückt sind, haben ihre Sache gut gemacht."

So brachte der TSC am vergangenen Sonntag auch einen Punkt vom Tabellenführer Baumholder (0:0) mit. Dabei zeigte der Sportclub einmal mehr, dass er auch gegen Spitzenmannschaften mithalten kann. Nuhic: "Spielerisch waren wir sogar besser."

"Für Rüssingen geht es um was. Die wollen aufsteigen", erwartet der Trainer der VB Zweibrücken, David Schwartz, am Sonntag, 15 Uhr, einen "hoch motivierten" Gegner. "Die haben auch bestimmt noch was gut machen", vermutet Schwartz. In der Vorrunde gewannen die VBZ 3:2 beim damaligen Tabellenführer. "Rüssingen hat viele gute Einzelspieler, die auch schon höher gespielt haben", beschreibt Schwartz den Gast. Es gelte, den Gegner gar nicht ins Spiel kommen zu lassen. "Da müssen wir richtig dagegen halten. Dann können wir die stoppen." Dabei werden die VBZ nicht von ihrer Spielweise abweichen und kompakt im Raum stehen. So soll zumindest ein Punkt geholt werden. Die "unglückliche" 0:1-Niederlage am vergangenen Sonntag habe die Mannschaft weggesteckt.