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Löwen wollen Dreigestirn einbremsen

Löwen wollen Dreigestirn einbremsen

In Teningen muss der SV 64 am Samstag vor allem Pascal Bührer, Felix Zipf und Jonathan Fischer in den Griff bekommen.

Am Samstagabend gastieren die Zweibrücker Löwen um 20 Uhr in der Teninger Ludwig-Jahn-Halle bei dem Verein, der bundesweit die längste Tradition in der Dritten Handball-Liga hat. Seit nunmehr 33 Jahren gehört die Spielgemeinschaft Köndringen/Teningen, die am westlichen Rand des Schwarzwaldes beheimatet ist, zu den Drittligavereinen, zunächst seit 1981 in der damaligen Regionalliga und seit 2011 in der Südstaffel der 3. Liga. Dazwischen gab es ein Jahr in der 2. Liga und zwei Jahre in der Baden-Württemberg-Oberliga.

Die Ausgangslage für die 64er ist auch in diesem Drittligaspiel gegenüber den letzten Wochen unverändert - sie liegen am Tabellenende und haben im Laufe dieser Saison bislang lediglich neun Punkte geholt. Der Abstieg in die RPS-Oberliga ist für die junge Mannschaft der Zweibrücker Löwen damit besiegelt.

Anders ist die Situation bei den Gastgebern, die im Vorfeld dieser Saison nach ähnlich großen personellen Einbußen wie die 64er ebenfalls zu den Abstiegskandidaten gezählt wurden. Im Laufe dieser Saison entwickelte sich das Team dann aber hervorragend, behauptete sich auch gegen Spitzenteams gut und vertrieb mit großer Moral und Kampfkraft das Abstiegsgespenst frühzeitig. Ein ganz wesentlicher Faktor war dabei Pascal Bührer, der die Torschützenliste mit 268 Treffern derzeit mit großem Abstand anführt. Die SG verfügt aber noch über zwei weitere enorm torgefährliche Spieler, nämlich Felix Zipf, mit derzeit 163 sowie Kreisläufer Jonathan Fischer mit 115 Treffern. Dieses Dreigestirn gilt es aus Zweibrücker Sicht am Samstagabend auch entsprechend einzubremsen - gänzlich zu kontrollieren sind diese Akteure ohnehin nicht. Dennoch will sich die junge Mannschaft der Zweibrücker Löwen gegen die SG Köndringen/Teningen kampfstark präsentieren und ein möglichst gutes Ergebnis einspielen. SV-Trainer Tony Hennersdorf wird dabei notgedrungen wieder ein ganz junges Team aufbieten, nachdem die langzeitverletzten Jonas Denk, Tim Burkholder, Patrick Bach, Luca Dobrani und auch Niklas Bayer nicht mitwirken können. Mit welcher Truppe Hennersdorf genau antreten kann, ist indessen noch nicht klar, da in der vergangenen Woche auch Max Sema und David Oetzel angeschlagen waren.

Treffpunkt der Mannschaft ist am Samstagmittag um 16 Uhr an der Ignaz-Roth-Halle. Spielbeginn ist um 20 Uhr in Teningen.

Im letzten Saisonspiel kann die A-Jugend der Zweibrücker Löwen am Sonntag in der Altenheimer "Herbert-Adam-Halle, Anpfiff 17 Uhr, die laufende Saison in der JBLH ausklingen lassen. Die Mannschaft des Trainerteams Tony Hennersdorf/Christian Schwarzer muss dabei beim Tabellenzehnten, der SG Ottenheim/Altenheim, antreten - und hat dort eigentlich noch einiges gutzumachen. Denn am zurückliegenden Wochenende war der Auftritt im letzten Heimspiel gegen die JSG Echaz-Erms alles andere als zufriedenstellend. Und mit solch einer Leistung sollten sich die Junglöwen eigentlich nicht aus dieser Runde verabschieden wollen. Treffpunkt der Mannschaft ist hier um 13 Uhr an der Ignaz-Roth-Halle.

Nach den teilweise tollen Spielen zu Beginn der Rückrunde war nicht unbedingt damit zu rechnen, dass die Zweibrücker Oberliga-Handballerinnen im Laufe dieser Saison nochmals in den Abstiegssog geraten würden. Schwache eigene Leistungen und gute Ergebnisse der Konkurrenz haben hier allerdings genau dieses Abrutschen in die Nähe der Abstiegszone gebracht. Dabei ist die Lage der Zweibrücker Frauenmannschaft durchaus selbst verschuldet, denn in den letzten Wochen erreichte kaum einmal eine Spielerin die Normalform, wurden schließlich in der Schlussphase der Spiele wichtige Punktgewinne hergeschenkt.

Noch aber kann die Mannschaft von Trainer Rüdiger Lydorf den Klassenerhalt in der RPS-Oberliga aus eigener Kraft schaffen. Ein wesentlicher Meilenstein wäre hierbei ein Heimsieg am Sonntagmittag um 13.30 Uhr gegen die HSG Wittlich.

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