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Schnelle Läufe und Stabhochsprung in der Platzmitte

Schnelle Läufe und Stabhochsprung in der Platzmitte

Rehlingen. Das Teilnehmerfeld für das Leichtathletik-Pfingstsportfest in Rehlingen nimmt langsam, aber sicher Gestalt an. Meeting-Direktor Ludwin Klein jedenfalls ist bislang zufrieden mit dem, was er für den kommenden Samstag im Rehlinger Bungert-Stadion verpflichten konnte

Rehlingen. Das Teilnehmerfeld für das Leichtathletik-Pfingstsportfest in Rehlingen nimmt langsam, aber sicher Gestalt an. Meeting-Direktor Ludwin Klein jedenfalls ist bislang zufrieden mit dem, was er für den kommenden Samstag im Rehlinger Bungert-Stadion verpflichten konnte. Sein jüngster Coup: Jan Fitschen, im Jahr 2006 sensationell Europameister über die 10000 Meter, nimmt in Rehlingen die 3000 Meter in Angriff. "Das wird ein starkes Rennen", sagt Ludwin Klein - und verweist auf Fitschens Gegner: den amtierenden deutschen 10 000-Meter-Meister Sebastian Hallmann, den Kenianer Edwin Kipkorir, den Algerier Khoudir Aggoune und den Italiener Stefano La Rosa, die alle Bestleistungen unter 7:50 Minuten haben. Für den nötigen Lokalkolorit über diese Distanz sorgt Raphael Schäfer (LC asics Rehlingen), der ein zehntägiges Trainingslager in Italien ordentlich und ohne Wehwehchen hinter sich gebracht hat und am vergangenen Samstag bei den deutschen Mannschaftsmeisterschaften auf dem Saarbrücker Kieselhumes über die 1500 Meter 3:53,80 Minuten brauchte. "Dafür, dass ich noch müde war, weil ich erst in der Nacht aus Italien zurückgekommen bin, war das ganz ordentlich", sagte Schäfer.

Eine Schau der besonderen Art verspricht der Stabhochsprung zu werden. Weil in diesem Jahr keine Wurfwettbewerbe in Rehlingen wegen der zeitgleich stattfindenden Halleschen Werfertage sind, plant Ludwin Klein den Stabhochsprung-Wettbewerb in der Mitte des Platzes durchzuführen. "Die Meeting-Veranstalter aus Hof stellen uns ihre Anlage zur Verfügung", freut sich Klein. Interessant dürfte auch der Hochsprung der Männer werden, wo Klein den Weltjahresbesten Kabelo Kgosiemag aus Botswana ins Bungert-Stadion gelotst hat, der vor zwei Wochen 2,34 Meter übersprungen hat.

Schnell wird es über die 800 Meter, wo Vize-Europameister David Fiegen (Luxemburg) gleich in seinem ersten Saisonrennen die Olympia-Norm unterbieten möchte. Davon könnte Talent Robin Schembera (Leverkusen) profitieren, der ebenfalls unter 1:45,50 Minuten laufen möchte.

Die Verschiebung des Pfingstsportfestes um knapp zwei Wochen hat Ludwin Klein übrigens nicht bereut: "Es ist zwar alles ein wenig ungewohnt, was die Organisation angeht. Aber die meisten Athleten wären an Pfingsten nicht gekommen, weil sie erst jetzt in die Saison einsteigen."