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HG Saarlouis vor Heimspiel gegen Willstätt nur noch graues Mittelmaß

Handball : Die Festung bröckelt, die HG versinkt im Mittelmaß

Die Festung Stadtgartenhalle bröckelt: Seine letzten zwei Heimspiele hat Handball-Drittligist HG Saarlouis verloren. Einem 22:24 gegen die TSG Haßloch folgte zuletzt die Derby-Schlappe mit dem gleichen Ergebnis gegen den TuS Dansenberg.

Dazwischen lag noch das 27:32 beim HC Oppenweiler – folglich versinken die neuntplatzierten Saarlouiser (21:23 Punkte) im grauen Mittelmaß der Tabelle. An diesem Freitag gegen den TV Willstätt (19.30 Uhr) zählt zu Hause daher nur ein Sieg.

HG-Trainer Philipp Kessler hat wieder mehr Optionen. Die Außen Tommy Wirtz und der gegen Dansenberg nur sporadisch gebrachte Kapitän Philipp Leist (beide krank) sollten wieder fit sein. Zudem kehrt der beruflich verhinderte Patrick Schulz ins Tor zurück, und Ivan Kucharik dürfte seine Wadenprobleme in den Griff kriegen. Fraglich ist dafür der Einsatz des zuletzt schmerzlich vermissten Peter Walz, der Anfang der Woche mit Fieber das Bett hütete. So oder so warnt Kessler vor Willstätt, das seit einem Trainerwechsel erstarkt auftritt: „Sie sind sehr breit aufgestellt und wissen die Breite ihres Kaders zu nutzen.“

Dass mit den Gästen aus der Ortenau zu rechnen ist, bewiesen sie im Vorjahr, als sie die neun Spiele anhaltende Saarlouiser Siegesserie beim 29:29 im Stadtgarten beendeten. Für Kessler zählt vor allem, dass sein Team viel entschlossener ins Spiel geht als beim eklatanten 4:13-Zwischenstand gegen Dansenberg: „Wir wollen ganz anders ins Spiel reinkommen – und das werden wir auch schaffen.“