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Tischtennis-Regionalligist TV Limbach wartet weiter auf den ersten Punkt der Saison

Tischtennis-Regionalliga : „Ein Spiel der verpassten Chancen“

Tischtennis-Regionalliga: Schlusslicht TV Limbach unterliegt Freiburg mit 6:9.

Die Tischtennis-Spieler des TV Limbach haben wieder um jeden Punkt gekämpft – standen am Ende aber erneut mit leeren Händen da. Das punktlose Schlusslicht der Regionalliga Südwest hatte im Heimspiel gegen den Tabellensiebten FT Freiburg auf den ersten Saisonsieg gehofft. Allerdings kamen die Saarländer am Samstag um eine weitere Enttäuschung nicht herum und mussten sich den Breisgauern in einer engen Partie mit 6:9 geschlagen geben.

Bereits die drei Eröffnungsdoppel waren hart umkämpft. Für die Limbacher punktete das Duo Mathias Hübgen/Nikola Grujic beim 3:1 gegen Maikel Sauer/Lasse Barth. In den Einzeln kamen dann Siege von Hübgen (2), Christian Schleppi, Christoph Wagner sowie Aleksandar Grujic hinzu. Gleich acht Matches wurden erst im Entscheidungssatz entschieden. „Das war ein Spiel der verpassten Chancen. Wir hatten die Freiburger am Rande einer Niederlage. Alleine Nikola Grujic war in beiden Spielen klar auf der Siegerstraße und hatte mehrere Matchbälle. Er hätte quasi im Alleingang den Punktgewinn herbeiführen können“, haderte Limbachs Routinier Christian Schleppi. Auch Christoph Wagner hatte in seinem zweiten Spiel eine 2:0-Satzführung nicht ins Ziel retten können. Für den TVL sei mindestens ein Remis möglich gewesen, trauerte Schleppi der verpassten Chance hinterher.

Am Samstag gastieren die Saarländer um 14 Uhr beim Dritten SV Plüderhausen. „Dort werden wir chancenlos sein und gegen ein 0:9 ankämpfen“, gibt sich Schleppi pessimistisch. Denn Nikola Grujic wird dem TVL fehlen, er wird durch Philipp Schmidt ersetzt. Im Hinspiel unterlag Limbach dem turmhohen Favoriten nur überraschend knapp mit 6:9, führte zwischenzeitlich sogar mit 6:1. Das sei das „beste Limbacher Spiel seit Jahren“ gewesen“, erinnert sich Schleppi.

In der nächsten Saison wird Hübgen der neue Kapitän und Spitzenspieler des TVL sein. Man wolle in der Oberliga unter den ersten Drei mitspielen, so Schleppi. Zumindest rechnerisch ist der TVL aber noch nicht aus der Regionalliga abgestiegen.