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Guter Auftritt, bitteres Ende

Guter Auftritt, bitteres Ende

Auf die enttäuschende Leistung bei der Derby-Pleite gegen den FCS zeigte der FC Homburg am Samstag eine passende Reaktion. Er spielte gut, musste sich am Ende dem 1. FC Kaiserslautern II aber dennoch geschlagen geben.

"Ich hätte lieber schlecht gespielt und gewonnen", sagte Patrick Schmidt. Doch seine Mannschaft, der FC Homburg , hatte gut gespielt - und verloren. Mit einer 2:3-Niederlage gegen den 1. FC Kaiserslautern II endete am Samstag das letzte Heimspiel des Fußball-Regionalligisten in diesem Jahr. Vor der abschließenden Partie Freitagabend bei Eintracht Trier steht der FCH mit Platz neun im Niemandsland der Tabelle.

"Die Leistung war heute in Ordnung", sagte FCH-Trainer Jens Kiefer sichtlich enttäuscht vom Ergebnis. Tatsächlich war es ein denkbar enges Spiel, bei dem sich am Schluss der Glücklichere durchgesetzt hatte. Das sah auch FCK-Trainer Konrad Fünfstück so: "Zum Ende hin war es ein offener Kampf, bei dem wir das Glück auf unserer Seite hatten."

Es lief bereits die zweite Minute der Nachspielzeit, als FCH-Verteidiger Sebastian Wolf Gegenspieler Jan-Lucas Dorow im Strafraum zu Fall brachte. Schiedsrichter Tobias Fritsch zeigte zum zweiten Mal an diesem Tag auf den Punkt. Calogero Rizzuto ließ FCH-Torwart David Buchholz keine Chance. Sekunden später ertönte der Schlusspfiff, der die meisten der 767 Zuschauer im Waldstadion enttäuscht nach Hause schickte.

Dabei hatte der FCH sehr stark begonnen. Wenig mehr als eine Minute war gespielt, als Patrick Schmidt mit seinem Schuss von der Strafraumgrenze den FCH mit 1:0 in Führung brachte. Es war bereits der siebte Treffer im zwölften Spiel für den Toptorschützen. Der FCH blieb am Drücker, konnte aber seine Chancen nicht verwerten. Stattdessen erzielte Alexander Bugera mit einem Freistoß aus 17 Metern in der elften Minute das 1:1.

Nun war der FCK besser im Spiel und kam durch einen von Nils Fischer verursachten und Mario Pokar verwandelten Foulelfmeter in der 14. Minute zur 2:1-Pausenführung. Nach Wiederanpfiff übernahm der FCH das Kommando. Schmidts Treffer in der 49. Minute wurde wegen Abseits nicht anerkannt. Stattdessen erzielte Fischer in der 59. Minute das 2:2. Alle hatten sich mit der Punkteteilung abgefunden, als Wolf zu spät und das bittere Ende für den FCH kam.