1. FC Kaiserslautern siegt gegen harmlose Dresdener

1. FC Kaiserslautern siegt gegen harmlose Dresdener

Kaiserslautern. Freitagabend, Betzenberg, Flutlichtspiel - und dann so ein Tor. Es läuft die 23. Minute zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und Dynamo Dresden, als sich FCK-Mittelfeldmotor Markus Karl ein Herz fasst und aus 25 Metern einfach abzieht

Kaiserslautern. Freitagabend, Betzenberg, Flutlichtspiel - und dann so ein Tor. Es läuft die 23. Minute zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und Dynamo Dresden, als sich FCK-Mittelfeldmotor Markus Karl ein Herz fasst und aus 25 Metern einfach abzieht. Dresdens Torwart Benjamin Kirsten kann die Kugel nur noch mit den Fingerspitzen an die Unterkante der Latte lenken, von wo das Spielgerät zum 1:0 einschlägt.

Das Traumtor des Neuzugangs aus Union Berlin war der Türöffner zum 3:0-Erfolg der "Roten Teufel" beim ersten Heimspiel in der Restrunde der zweiten Fußball-Bundesliga.Vor 32 925 Zuschauer im Fritz-Walter-Stadion begann der Tabellendritte aus der Pfalz verhalten. Ein Kopfball von Karl in der 18. Minute ließ die frierenden Fans erstmals aufschreien. Doch der Ball segelte knapp drüber. Der Sechzehnte aus Sachsen kam kurze Zeit später durch Mickael Pote zu seiner ersten Gelegenheit. Doch FCK-Torhüter Tobias Sippel parierte den Schuss aus spitzem Winkel. Dann traf Karl mit seinem Distanzschuss und Kaiserslautern übernahm das Kommando. Logische Folge war das 2:0 in der 40. Minute. Benjamin Köhler steckte auf links zu Alexander Baumjohann durch, dieser chipte den Ball mit dem rechten Außenrist mustergültig auf Mohamadou Idrissou und der Kameruner nickte aus fünf Metern locker ein.

In der zweiten Halbzeit ließ es der FCK ruhiger angehen. Die Pfälzer drängten nicht auf das dritte Tor. Das war aber auch nicht nötig: Zu harmlos agierten die Gäste in der Offensive und schafften es über die gesamte Spielzeit so gut wie nie, die FCK-Abwehr um den starken Marc Torrejon in Verlegenheit zu bringen. So war es stattdessen dem von Eintracht Frankfurt zurückgekehrten und von der Westkurve stürmisch begrüßten Publikumsliebling Erwin Hoffer vorbehalten, in der 80.Spielminute für den 3:0 Endstand zu sorgen. hej Foto: rietschel/dapd