Fachschule für Haushaltsführung in St. Wendel feierte 20. Geburtstag

Feierstunde : Fachschule für Haushaltsführung feierte 20. Geburtstag

Anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Fachschule für Haushaltsführung und ambulante Betreuung (HAB) fand am sozialpflegerischen Standort der Dr.-Walter-Bruch-Schule eine Feierstunde statt. Wie ein Sprecher der HAB weiter mitteilt, stand Henrike Langendörfer, Abteilungsleiterin am Berufsbildungszentrum (BBZ) und Mitbegründerin der HAB in St.

Wendel, im Mittelpunkt. „Da sie sich kurz vor ihrem Ruhestand befindet, wollten die Lehrer und Schüler sie mit einem Abschiedsgeschenk überraschen“, erzählt ein Sprecher.

Birgit Jenni, Klassenlehrerin und Koordinatorin des Festes, gab zunächst jedoch einen Überblick über die Geschichte der Schulform. Hierbei habe sie auch den Anlass der Gründung vor 20 Jahren erwähnt, den Fachkräftemangel im hauswirtschaftlichen und pflegerischen Bereich, der bis heute anhalte. Schulleiter Hubert Maschlanka dankte allen Beteiligten für die Organisation. Auch Henrike Langendörfer lobte insbesondere die Schüler für ihre Leistung und gab ihnen Tipps für ihre Zukunft mit auf den Weg. Anschließend bewiesen die Schülerinnen Cindy Görgen und Franziska Haberger ihre medizinische und pflegerische Fachkompetenz bei einer Präsentation über Stoma. Danach schenkte die Klasse allen Fachlehrern Blumensträuße.

Birgit Jenni verwies zum Abschluss nochmals auf die Wichtigkeit der HAB und die breit gefächerten Zukunftsmöglichkeiten in diesem Bereich. Neben dem Abschluss als „Staatlich geprüfte/r Assistent/in für Ernährung und Versorgung, Schwerpunkt Haushaltsführung und ambulante Betreuung“ erhalten die Schüler zugleich bei bestimmtem Notenprofil den mittleren Bildungsabschluss. Der erfolgreiche Besuch der HAB führt sogar zu einer Verkürzung der Ausbildungszeit in der Altenpflege und in der Erzieherausbildung. Somit haben Absolventen der Schulform zukünftig die Möglichkeit, im hauswirtschaftlichen Bereich von Kindergärten zu arbeiten, im Behindertenbereich, in der Altenpflege oder auch in Krankenhäusern. „Deshalb ist es unser Ziel, die Schulform in der Bevölkerung, beim Arbeitsamt und vor allem auch in den Gemeinschaftsschulen bekannt zu machen“, sagte Jenni.

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