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Riesenbärenklau-Bestände sofort Behörden meldenRiesenbärenklau-Bestände sofort Behörden melden

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St. Wendel. In Hoof bekämpft eine Arbeitsgruppe des Obst- und Gartenbauvereines den Riesenbärenklau, der sich dort in den vergangenen Jahren immer stärker ausgebreitet hat. Die Pflanze, die ursprünglich aus dem Kaukasus stammt, wurde in den sechziger Jahren von Imkern als Bienenweide ausgesät

St. Wendel. In Hoof bekämpft eine Arbeitsgruppe des Obst- und Gartenbauvereines den Riesenbärenklau, der sich dort in den vergangenen Jahren immer stärker ausgebreitet hat. Die Pflanze, die ursprünglich aus dem Kaukasus stammt, wurde in den sechziger Jahren von Imkern als Bienenweide ausgesät. Nichts ahnend, dass sich die Pflanze so verbreiten könnte und sie für Mensch und Tier gefährlich werden könnte. Denn der Saft des Riesenbärenklaus zerstört den Schutz der Haut vor UV-Strahlen, was schwere Verbrennungen zur Folge haben kann.Nachdem die SZ über den Kampf der Hoofer Arbeitsgruppe gegen den Riesenbärenklau berichtet hatte, meldete sich auch die Obst-, Garten- und Naturfreunde Reitscheid zu Wort und wiesen auf Bestände der Pflanze in Reitscheid hin.Die Redaktion bat darauf die SZ-Leser um Mithilfe, weitere Standorte der Pflanze zu nennen. Was einige auch getan haben. So meldet Julia Richter ein Vorkommen des Riesenbärenklaus in Gronig, aus Oberthal kommend, hinter der ehemaligen Bahnbrücke. Sie weist als Hundebesitzerin darauf hin, dass die Pflanzen durchaus auch für Hunde eine Gefahr darstellen können.Karl-Heinz Raber hat einen sehr großen Bestand auf der Gemarkung "Klopp" in Niederlinxweiler auf Foto festgehalten. Er schreibt: "Die Pflanzen existieren schon seit ein paar Jahren und breiten sich zwischenzeitlich bis über den Waldweg aus."Helmut Puhl aus Primstal weist auf das Vorkommen der Pflanze am Radweg zwischen Primstal und Krettnich hin. Dort wächst die Herkulesstaude an einer Fichtenschonung. Der Besitzer des Fichtenstückes habe schon mehrfach versucht, die Pflanzen zu bekämpfen, aber ohne Erfolg. Bestände gebe es auch in der Penzbach und hinter Morschborn, diese seien auch schon erfolglos bekämpft worden. Experten warnen übrigens vor dem sorglosen Umgang mit der Pflanze. Wer diese entdecke, kanne dies beim Umweltamt seiner Gemeinde melden.