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In Walhausen beginnt der Bau des Hauptsammlers

In Walhausen beginnt der Bau des Hauptsammlers

Walhausen. Am 27. April beginnt der Entsorgungsverband Saar (EVS) mit den Arbeiten im zweiten Bauabschnitt des Walhauser Hauptsammlers. Nach Fertigstellung des Hauptsammlers sind alle Ortslagen Nohfeldens, die sich im Einzugsgebiet der Kläranlage Nohfelden befinden, an die EVS-Anlage angeschlossen

Walhausen. Am 27. April beginnt der Entsorgungsverband Saar (EVS) mit den Arbeiten im zweiten Bauabschnitt des Walhauser Hauptsammlers. Nach Fertigstellung des Hauptsammlers sind alle Ortslagen Nohfeldens, die sich im Einzugsgebiet der Kläranlage Nohfelden befinden, an die EVS-Anlage angeschlossen. Der jetzt zum Bau anstehende Hauptsammler Walhausen ist der zweite von insgesamt drei Bauabschnitten. Im Vorfeld wurde bereits die Transportleitung nach Türkismühle gebaut. Der dritte Bauabschnitt, der unmittelbar nach Abschluss des aktuellen folgen wird, fasst die Ortskanäle des Kerngebietes von Walhausen. Mit dem aktuellen zweiten Bauabschnitt wird neben der direkten Anbindung der Einzugsgebiete "Zum Heidenkopf" und "Türkismühler Straße" die gesamte Regenwasserbehandlung für Walhausen erstellt. Der Bau der Regenwasserbehandlung ist das Kernstück des Bauabschnittes. Das erforderliche Stauvolumen wird durch einen Staukanal mit untenliegender Entlastung geschaffen. Besondere Anforderungen werden hier bei der Pressung des Staukanals unter der Türkismühler Straße hindurch an die ausführende Firma gestellt. Im unterirdischen Rohrvortrieb wird der Staukanal mit einem Durchmesser von 1,40 Meter über eine Länge von mehr als 500 Metern gepresst. Neben dieser anspruchsvollen Passage und mehreren Kurvenpressungen machen im Besonderen auch extreme Bodenverhältnisse eine besonders sorgfältige Umsetzung der Maßnahme erforderlich. Im weiteren Verlauf der Baumaßnahme wird der Hauptsammler mit einem Durchmesser von 1,20 Metern unter der Bahn hindurch fortgeführt. Dies ist gleichzeitig der Endpunkt des zweiten Bauabschnittes. Als Bauzeit für die Gesamtmaßnahme, in die der EVS rund 2,7 Millionen Euro investiert, ist von rund einem Jahr auszugehen. red