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Alte Nummern: Verwirrung an NVG-Haltestellen

Alte Nummern: Verwirrung an NVG-Haltestellen

Neunkirchen. Jörg Tschunky und seine Mutter sind seit Jahren Kunden der Neunkircher Verkehrs AG (NVG). Nach der Linienumstellung zum 1. März dieses Jahres hat jedoch vor allem die Mutter "ein Riesenproblem", den richtigen Bus beziehungsweise die richtige Haltestelle für ihre Fahrten in der Stadt Neunkirchen zu finden, vor allem, wenn sie in Eile ist

Neunkirchen. Jörg Tschunky und seine Mutter sind seit Jahren Kunden der Neunkircher Verkehrs AG (NVG). Nach der Linienumstellung zum 1. März dieses Jahres hat jedoch vor allem die Mutter "ein Riesenproblem", den richtigen Bus beziehungsweise die richtige Haltestelle für ihre Fahrten in der Stadt Neunkirchen zu finden, vor allem, wenn sie in Eile ist. "Es ist nicht erkennbar, wo welcher Bus fährt", sagte Jörg Tschunky unserer Zeitung. Es stünden an einigen Haltestellen immer noch die alten Nummern an den Schildern. Tschunkys Ansicht nach müsste man doch einfach nur die alten Ziffern überkleben. Schließlich sei dafür seit März genügend Zeit gewesen. Beispiel Wellesweiler: Dort fuhren früher die NVG-Linien 303 und 302 sowie sonn-, feiertags und spätabends die Linie 323. Diese Ziffern standen zumindest bis gestern immer noch auf Schildern einiger Haltestellen. Allerdings gibt es die 323 gar nicht mehr, und die Linie 302 fährt Wellesweiler nicht mehr an. Die neue Linie 304 taucht jedoch nur an den neuen Haltestellen auf. Auf SZ-Anfrage räumte der Technische Leiter der NVG, Gerhard Schmidt, gestern ein, dass man zwar immer versuche, die Änderungen zeitnah vorzunehmen, dass diesmal aber wohl "einige Haltestellen auf der Strecke geblieben sind". Schmidt versprach: "Ich werde umgehend jemand daran setzen, der dies ändert." hek