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Reform im saarländischen Fußball: Vorschlag 2 – Süd-Westen

Reform im saarländischen Fußball: Vorschlag 2 – Süd-Westen : Vorschlag 2: Bis zur Landesliga regeln die Kreise alles selbst

In der Saarlandliga und in den Verbandsligen bleibt alles beim Alten. Darunter können die Fußball-Kreise ihre Ligen auf die eigenen Bedürfnisse anpassen.

Wie schon in Variante eins wird auch beim zweiten Vorschlag die Relegation im Jahr der Qualifikation ausgesetzt. Allerdings bleiben die bestehenden Auf- und Abstiegsregelungen erhalten – und neben der Saarlandliga als höchster Spielklasse behalten auch die Verbands- und Landesligen ihren Status als zweit- beziehungsweise dritthöchste Spielebene. Die Verantwortung für die Zusammensetzung der Spielklassen wird allerdings ab der Landesliga den jeweiligen Fußball-Kreisen übertragen – diese entscheiden nach Anzahl der Teams über den Zuschnitt der Klassen.

Bleiben wir im West- und Südsaar-Bereich: Das Beispiel des Saarländischen Fußball-Verbandes (Stand 1. Dezember 19) nimmt an, dass ein Absteiger aus der Verbandsliga Süd-West und die beiden Meister aus den Bezirksligen Merzig-Wadern und Saarlouis neu in die Landesliga West kommen. Aufgrund des Aufsteigers aus der Landesliga West in die Verbandsliga (zur Zeit die SG Wadrill-Sitzerath) und den zwei Absteigern wäre diese Klasse komplett.

Die Bezirksliga Merzig-Wadern verlassen der Meister sowie zwei Absteiger. Neu hinzu kommen die Meister der Kreisligen A Untere Saar und Hochwald. Neu in die Bezirksliga Saarlouis kommen die Meister der Kreisligen A Saar und Prims sowie – aktuell mit der SG Körprich-Bilsdorf und der SSV Überherrn – zwei Absteiger aus der Landesliga. Aufgrund der Überfüllung würden die drei Süd-Vereine Ay Yildiz Völklingen, FSV Lauterbach und SF Heidstock in der Saison 21/22 im Südsaar-Kreis in die Bezirksligen eingegliedert.

 Danach verbleiben 59 Mannschaften im Westsaar-Kreis, aus denen bei zwei Bezirksligen mit je 16 Mannschaften vier Kreisligen mit 14 bis 16 Teams gebildet werden könnten. Auch hier könnte man – wie bei Vorschlag eins – einer Bezirksliga eindeutig zwei Kreisligen zuordnen.

Im Süden gibt es (Stand jetzt) einen Absteiger aus der Verbandsliga Süd-West (FC Kandil Saarbrücken) und einen Meister aus der Bezirksliga Saarbrücken (1. FC Saarbrücken II), die der Landesliga Süd zugeordnet werden. Aus der Landesliga steigt nur der Tabellenletzte ab.

Die drei Meister der Kreisligen Warndt, Südsaar und Halberg steigen in die Bezirksliga auf. Zudem kommen die drei Teams aus der Bezirksliga Saarlouis in die südlichen Bezirksligen hinzu. Bei zwei geplanten Bezirksligen mit je 16 Mannschaften verbleiben elf freie Plätze. Diese werden durch Teams der Kreisligen aufgefüllt. Aus zwei der drei Kreisligen Halberg, Warndt und Südsaar sind es die Plätze zwei bis fünf – bei einer Kreisliga die Plätze zwei bis vier.

 Aus der Kreisliga Saarbrücken könnte kein Team aufsteigen. Grund hierfür: In der Kreisliga A Saarbrücken steht aktuell die zweite Mannschaft der DJK Püttlingen auf dem ersten Tabellenplatz. Da die erste Garde der Püttlinger in der Kreisliga A Warndt spielt und hier auf dem dritten Tabellenplatz rangiert, würde sie im Übergangs-Jahr die Qualifikation für die Bezirksliga schaffen.

Für die neuen Kreisligen A verbleiben dem Südsaar-Kreis nach dieser Vorgehensweise 44 Mannschaften.