Rund 13 000 Stunden im Einsatz

Eppelborn. In Eppelborn ist einiges los: auch bei der Feuerwehr im Kernort der Illtalgemeinde. Auf der Jahreshauptversammlung legte jetzt Eppelborns Löschbezirksführer Frank Schwan seine Jahresbilanz für 2012 vor. Demnach haben die ehrenamtlichen Wehrleute in Eppelborn rund 13 000 Stunden aktiv für die Sicherheit der Bürger gearbeitet

Eppelborn. In Eppelborn ist einiges los: auch bei der Feuerwehr im Kernort der Illtalgemeinde. Auf der Jahreshauptversammlung legte jetzt Eppelborns Löschbezirksführer Frank Schwan seine Jahresbilanz für 2012 vor. Demnach haben die ehrenamtlichen Wehrleute in Eppelborn rund 13 000 Stunden aktiv für die Sicherheit der Bürger gearbeitet. Von diesem überwältigten Zahlenwerk war auch Eppelborns Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset sichtlich überrascht.

Sie dankte der Löschbezirksführung für die sehr gute Zusammenarbeit mit der Verwaltung und der Transparenz gegenüber der Politik. Einen Ausblick auf die Erneuerung des Brandschutzbedarfsplans, die in diesem Jahr ansteht, gab die Chefin der Wehr. Bis zur Jahresmitte werden hier erste Ergebnisse vorliegen. Bei allen daraus resultierenden Entscheidungen werde die Feuerwehr mit einbezogen, versprach die Bürgermeisterin: "Denn als Kommune stehen wir hinter der Feuerwehr und können am Thema Sicherheit nicht sparen". In den kommenden Jahren werde die Gemeinde deshalb die notwendigen Mittel für die Feuerwehr zur Verfügung stellen, selbst bei knappen Finanzen.

Das Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung sei sehr hoch, und die Feuerwehr steht dabei ganz vorne, ehrenamtlich und 24 Stunden am Tag. "Das ist Wahnsinn, das leistet kein Verein!", lautete das Fazit der Bürgermeisterin. Sie hoffe vor allem, dass alle auch in diesem Jahr ohne Schäden aus den Einsätzen zurückkehren. "Sie alle haben Familie, und denen gegenüber haben Sie auch eine Verantwortung", appellierte sie an die Anwesenden.

Der Löschbezirk musste 2012 insgesamt 60 Einsätze bewältigen. Immer öfter werden die Wehrleute mit neuen Einsatzsituationen konfrontiert auf die sie sich einstellen müssen. Insbesondere die Notfall-Türöffnungen haben stark zugenommen. Zu erinnern sei da an den Lkw-Unfall auf der A1, bei dem die Wehrleute über zwölf Stunden im Einsatz waren. Auch zahlreiche Brände finden sich in der Statistik der Wehr wieder. Fünf Menschen wurde durch den Einsatz der Wehr das Leben gerettet.

61 aktive Feuerwehrleute zählte der Löschbezirk zum Jahresende. An sich eine stattliche Zahl, doch wird das im Brandschutzbedarfsplan genannte Ziel von 65 Einsatzkräften noch nicht ganz erreicht, so Löschbezirksführer Frank Schwan.

Doch Hoffnung macht die starke Jugendfeuerwehr im Löschbezirk Eppelborn: 19 Jungen und Mädchen zwischen acht und 16 Jahren zählt die Truppe unter den Jugendbetreuern Markus Leidinger und Melanie König-Schwan. "Ohne die sehr gute Jugendarbeit wäre die Einsatzabteilung in wenigen Jahren überaltert und nicht mehr einsatzfähig", unterstrich Schwan die Bedeutung der Jugendfeuerwehr im Löschbezirk. ard