Grünes Licht für Waldschule

Eppelborn. Ein großes Dankeschön richtete die Eppelborner Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset (SPD) am Donnerstagabend an die etwa 70, zumeist ehrenamtlichen Helfer, die am vergangenen Sonntagmorgen für schnelle Hilfe bei der Gasexplosion (wir haben berichtet) gesorgt hatten

Eppelborn. Ein großes Dankeschön richtete die Eppelborner Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset (SPD) am Donnerstagabend an die etwa 70, zumeist ehrenamtlichen Helfer, die am vergangenen Sonntagmorgen für schnelle Hilfe bei der Gasexplosion (wir haben berichtet) gesorgt hatten. "Wir haben die Leistungsfähigkeit der Hilfsorganisationen in unserer Gemeinde gesehen und werden das kommunale Krisenmanagement weiter ausbauen, sehr bald einen Workshop dazu anbieten", so die Bürgermeisterin.Viel Applaus von allen Gemeinderatsmitgliedern sowie die einstimmigen Beschlüsse für die Aufwandsentschädigung für die Mitglieder der Feuerwehr und die Änderung der Satzung über die Erhebung von Kostensätzen für Einsätze waren die Folge. Einstimmig fiel auch das Votum für die "Tiergestützte Pädagogik - Waldschule Wiesbach" aus. Der Ortsrat Wiesbach hatte sich in seiner Sitzung im Januar nach der Vorlage geänderter Pläne schließlich für das Vorhaben ausgesprochen. "Nach den Bedenken der Anlieger haben die Antragsteller ihren ursprünglichen Plan geändert, präsentieren nun eine abgespeckte Version. "Nach wie vor kann man pädagogische Bedenken haben, aber wir stimmen dem Planverfahren heute zu", erklärte Berthold Schmidt (CDU). Während Dieter Schmidt (Die Linke) die langwierige Diskussion um das Projekt, "es dauert schon mehr als ein Jahr", klar als Standortnachteil sah, empfand Karl-Heinz Müller (SPD) gerade die gewissenhafte Prüfung des Projekts an der Basis als Mittel, "um Schaden abzuwenden. Dadurch wurde der Plan geändert und jetzt auf den Weg gebracht".

Gerne hätte Bürgermeisterin Müller-Closset auch die Teiländerung des Flächennutzungsplans für den Solarpark zwischen Bubach und Lebach auf den Weg gebracht, doch musste dieser Punkt auf Beschluss des Ortsrats Bubach-Calmesweiler abgesetzt werden. Schließlich war die Windenergie Thema.

Hier hatte sich im Vorfeld der Ortsrat Wiesbach mit einer Änderung des Flächennutzungsplans beschäftigt. Neben dem Mindestabstand von 800 Metern zu bebauten Wohnlage in Mangelhausen fordert der Ortsrat Untersuchungen im Bereich Schlagschatten. Den Forderungen stimmte der Rat zu.