| 20:27 Uhr

Gemeinsam mit Nachbarort L’Hôpital
Hoffnung für das Projekt Kinderkrippe

Lauterbach. (al) Der Lauterbacher Ortsrat hegt wieder leise Hoffnung, dass das Kinderkrippen-Projekt mit der französischen Nachbargemeinde L‘Hôpital sich doch noch verwirklichen lässt. Hatte der Völk­linger Stadtrat noch im Vorjahr aus Kostengründen gegen das Projekt gestimmt, haben sich die Rahmenbedingungen nun offenbar geändert. Ortsvorsteher Dieter Peters (SPD) im Gespräch mit der Saarbrücker Zeitung: „Denn das Land hat großes Interesse daran.“

(al) Der Lauterbacher Ortsrat hegt wieder leise Hoffnung, dass das Kinderkrippen-Projekt mit der französischen Nachbargemeinde L‘Hôpital sich doch noch verwirklichen lässt. Hatte der Völk­linger Stadtrat noch im Vorjahr aus Kostengründen gegen das Projekt gestimmt, haben sich die Rahmenbedingungen nun offenbar geändert. Ortsvorsteher Dieter Peters (SPD) im Gespräch mit der Saarbrücker Zeitung: „Denn das Land hat großes Interesse daran.“


Die neue Kita soll 38 Plätze für Kinder zwischen drei Monaten und vier Jahren bieten, 29 davon für französische und neun für deutsche Kinder aus den Nachbarorten Ludweiler und Lauterbach. Das Projekt kostet um die 1,8 Millionen Euro. Zuschüsse sollen aus Brüssel kommen: Gemeinsam mit dem  Eurodistrict Saar-Moselle wurde  ein Antrag auf Interreg-Mittel gestellt. Rund 35 Prozent der Baukosten  sollen demnach übernommen werden. Und so hat sich auch offenbar die Meinung des Stadtrates geändert, wie ein Beschluss seines Jugend- und Sozialausschusses annehmen lässt. Laut Stadtpressesprecher Uwe Grieger hat der Ausschuss einer Absichtserklärung für die Beteiligung an der Kinderkrippe zugestimmt. Grieger betont: „Grundsätzlich steht die Stadt Völklingen dem Projekt positiv gegenüber.“ Ebenso wie der Lauterbacher Ortsrat, der das Vorhaben auf seiner jüngsten Sitzung einstimmig befürwortet hat. Die Entscheidung liegt jetzt bei Stadtrat und Land.

Weiter war der Asphaltbelag auf dem Schulhof Thema der Ortsratssitzung. Peters: „Ein Großteil der Asphaltfläche ist aufgebrochen.“ Das bedeute erhöhte Unfallgefahr. Klar, dass der Ortsrat diesen Mangel gerne abgestellt sähe, außerdem sollen neue Spielgeräte den Schulhof aufwerten. Auch die Raserei, die sich vor allem in den Nachtstunden auf der Hauptstraße abspielt, beschäftigte die Ortspolitiker. Wie Peters bekräftigte, erwartet man ein Konzept von der Stadtverwaltung, wie dieses Problem angegangen werden kann.



(al)