Immer dieses lästige Unkraut

Dieses Wochenende kann man sich draußen ganz prima vergnügen. In Neuweiler gibt's das Weierwiesfest, die Grubenwehrkameraden feiern das Bergmannsfest in Jägersfreude, in Altenwald steht die Kirmes an, und in Dudweiler sind die Marktschreier auf dem Alten Markt am Brüllen.

Wer es blumiger und grüner haben will, kann am Sonntag ebenfalls in Dudweiler dem ,,Tag der offenen Gartentür" folgen. Familie Kirch (Auf der Scheib 14) und Familie Straßburger (Alter Stadtweg 68) präsentieren ihr jeweils blühendes Paradies und kommen mit ihren Gästen auch gern ins Gespräch. Ich denke, ein Besuch lohnt sich allemal.

Ich bewundere die Menschen, die was draufhaben bei der Gartenpflege. Die Kraut von Unkraut unterscheiden können, deren Rasen aussieht, als habe sich ein Experte mit Talent zum Coiffeur an ihm zu schaffen gemacht. Weil mir solches nicht gelingt, bleibt die Gartentür zu. Zu sehen gäbe es viel Unerfreuliches. Um nicht zu sagen: das nackte Grauen. Weil der Löwenzahn sich auf dem einst satten Grün so breit gemacht hat, dass man Tage bräuchte, um ihn gänzlich auszurupfen.

So bleibt nichts anderes übrig, als fachmännischen Rat einzuholen. Womöglich gibt es einfache Maßnahmen gegen die feindliche Übernahme des Rasens durch die aufdringliche Pflanze. Vielleicht sollte man einen Marktschreier fragen, ob er das Unkraut verprellen kann. Einen Versuch wär's wert.