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Tblissi
Wedekind gebührt der Dank

Saarbrücken. Hermann Wedekind gebührt der Dank und die Anerkennung für die Partnerschaft zwischen Saarbrücken und Tbilissi und nicht wie irrtümlich berichtet Kurt Josef Schildknecht. Der damalige Intendant des Staatstheaters, Hermann Wedekind, hatte in den sechziger Jahren in Saarbrücken unter anderem jugoslawische,  polnische, bulgarische, rumänische und russische Theatertage veranstaltet.

Theater war für ihn eine Friedensbrücke über trennende Ideologien hinweg. Sein Credo lautete „Kunst kennt keine Grenzen, Kunst führt die Völker zusammen.“ Die Partnerschaft zwischen Saarbrücken und Tbilissi bahnte er in den späten 60er Jahren an. Sie führte im Jahr 1973 zu einem ersten Gastspiel des Staatstheaters mit der Oper „Lohengrin“ in Tbilissi. Am 22. März 1975 unterzeichneten Bürgermeister Oskar Lafontaine und sein Amtskollege Bachwa Lobschanidse die Partnerschaftsurkunde.