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Die Erfahrung macht den Unterschied

Püttlingen. fess

Die Handballerinnen des HSV Püttlingen haben einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenverbleib geschafft. Der Tabellensiebte der Oberliga siegte am Samstag beim Tabellenzwölften HSG Hunsrück mit 28:26 (14:13).

Püttlingen fuhr gesundheitlich angeschlagen mit nur acht Feldspielerinnen in die zu Bernkastel-Kues gehörende 700-Seelen-Gemeinde Kleinich. Die ansässige HSG Hunsrück hatte es dem HSV schon im Hinspiel, das Püttlingen mit 22:21 gewann, sehr schwer gemacht. Entsprechend erleichtert war HSV-Trainer Hans-Werner Müller nach dem Auswärtssieg. "Es war das erwartet schwere Auswärtsspiel, das mein Team mit seiner ganzen Erfahrung aber am Ende nach Hause gebracht hat", sagte er.

Beide Halbzeiten waren extrem ausgeglichen. Der Unterschied: "Während unsere Torhüterin Kathrin Lill drei Siebenmeter halten konnte, haben wir alle acht Freiwürfe, in Person von Aleksandra Jelicic, verwandeln können", sagte der Trainer. Für die HSG Hunsrück war es die wohl letzte Chance, sich noch einmal im Kampf gegen den Abstieg bemerkbar zu machen, dementsprechend investierte der Gastgeber viel. Doch die Erfahrung des HSV, vor allem auch durch Marion Müller und Miljana Cosic, machte Hunsrück einen Strich durch die Rechnung. "Es waren sehr wichtige zwei Punkte, die uns wieder ins Mittelfeld der Tabelle bringen", sagte Müller. Am kommenden Freitag um 20 Uhr erwartet der HSV Püttlingen den Zehnten VTV Mundenheim, nur zwei Tage später ist ab 16 Uhr der Tabellenvierte SV 64 Zweibrücken zu Gast.