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Politischer Aschermittwoch der Saar-Grünen

Politischer Aschermittwoch der Saar-Grünen : „Wir zeigen am klarsten Haltung“

Die Saar-Grünen wettern gegen die AfD und werfen SPD Stillstand vor.

Der dunkle Schatten des Anschlags in Hanau lastet auf dem politischen Aschermittwoch der Saar-Grünen. „Hanau zeigt: Aus Worten werden Taten. Wir brauchen klare Kante gegen Rechtsextremismus in Deutschland“, forderte die Landeschefin Tina Schöpfer vor rund 160 Zuhörern im Saarlouiser Theater am Ring. Auch gelte es, der „Hetze der AfD“ klar entgegen zu treten. „Wir sind die Partei, die am klarsten Haltung zeigt gegen die AfD.“ Der dunkle Schatten über diesem politischen Aschermittwoch fällt aber auch aus Thüringen herüber nach Saarlouis. Der Co-Landesvorsitzende und saarländische Bundestagsabgeordnete Markus Tressel fordert eine politische „Brandmauer nach rechts“. Es gehe „nicht mehr nur um den politischen Wettstreit, wer hat die besseren Konzepte. Es geht um das Fundament, unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung, das von rechts mit großem Zerstörungswillen angegriffen wird.“

Die Grünen wissen aber auch zum Angriff zu blasen auf die Landesregierung. SPD-Verkehrsministerin Anke Rehlinger nennt Tressel mit Blick auf eine Verkehrswende „Stillstandsministerin“ und SPD-Umweltminister Reinhold Jost in Sachen Klimaschutz einen „Verhinderungsminister“. Am Ende sonnen sich die Grünen dann doch noch ein wenig – in einem „konzeptionellen Versagen“ der Regierung.