Passionsspiele in Auersmacher

archivFoto: roger paulet

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Auf einen Blick:
Passionsspiele in Auersmacher: Auf die Spielzeit 2015 blicken die Organisatoren aus doppeltem Grund mit Freude zurück. Zum einen wurde das größte Bühnenereignis an der Oberen Saar 80 Jahre alt. Zum anderen war die Bühnenfassung auf der Höhe der Zeit, ganz gleich, ob es um die Bedeutung der Frauen im Leben Jesu Christi oder die vom Makel des Verrats befreite Rolle des Judas ging. Regisseur Josef Lang ist noch immer begeistert vom Zusammenhalt, der ein solches über Wochen dauerndes Theaterereignis erst möglich macht. 250 Mitwirkende, davon 150 Darstellerinnen und Darsteller, brachten ihre Energie und ihr Talent ein. Rund 10 000 Besucher haben die 32 Vorstellungen im umgebauten Dorffestsaal, dem Ruppertshof, besucht. Besucher aus vielen Teilen Europas waren angereist, um sich die Passionsspiele anzuschauen. Das Ensemble legt aber nun keineswegs eine fünfjährige Pause ein, bis es die Leidensgeschichte Christi wieder auf die Bühne bringt. Schon im Frühjahr 2016 führt die Passionsspielgemeinschaft Auersmacher im französischen Schorbach nahe Bitche mit dem dortigen Bühnenverein Alliance die Passion zweisprachig auf. Der Vorverkauf beginnt am Montag, 4. Januar unter Tel. (00 33) 3 87 96 29 29, Mail-Adresse: accueil@musee-arts-grossergarten.com Die nächste Auersmacher Spielzeit gibt es, dem Fünf-Jahres-Zyklus folgend, 2020. Doppel-Jubiläum: Nantes schloss vor 50, Tbilisi vor 40 Jahren eine Städtepartnerschaft mit Saarbrücken. Das feierte die Landeshauptstadt mit einem großen Programm am letzten Juni-Wochenende. So eröffnete Oberbürgermeisterin Charlotte Britz am 26. Juni die Ausstellung zum Wettbewerb Photomarathon 2015. In ihr waren alle 72 Gewinnerbilder aus den drei Partnerstädten vereinigt. Eine weitere Ausstellung galt Porträts von Menschen aus der georgischen Hauptstadt Tbilisi, die sich in einem atemberaubenden Wandel befindet. Zum Feiern waren nicht nur Delegationen aus Georgien und der Bretagne nach Saarbrücken gekommen. Auch eine Abordnung aus der Partnerstadt Cottbus war zum Gratulieren da. red