Wir möchten auf unserer Webseite Cookies und pseudonyme Analysetechniken auch unserer Dienstleister verwenden, um diesen Internetauftritt möglichst benutzerfreundlich zu gestalten.

Außerdem möchten wir und unsere Dienstleister damit die Besuche auf unserer Webseite auswerten (Webtracking), um unsere Webseite optimal auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und um Ihnen auf unserer Webseite sowie auch auf Webseiten in verbundenen Werbenetzwerken möglichst interessante Angebote anzeigen zu können (Retargeting).

Wenn Sie dieses Banner anklicken bzw. bestätigen, erklären Sie sich damit jederzeit widerruflich einverstanden (Art. 6 Abs.1 a DSGVO).

Weitere Informationen, auch zu Ihrem jederzeitigen Widerrufsrecht, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

| 20:21 Uhr

Lärmschutz Numborn
Neuer Anlauf für Lärmschutz an der A 8 bei Numborn

Heusweiler. Verkehrsdichte soll kommendes Jahr überprüft werden.

Die Fraktion Unabhängiger Bürger Heusweilers (UBH) regt den Bau einer Lärmschutzwand im Kutzhofer Ortsteil Numborn an, und zwar entlang der Autobahn A8 und in unmittelbarer Nähe zur Mehlenbachstraße, zum Burgweg, zur Kapellenstraße und zur Burgstraße. In der jüngsten Gemeinderatssitzung erklärte UBH-Sprecher Roland Wark, dass der Abstand der Autobahn zu den genannten Straßen teilweise weniger als 50 Meter betrage.

Der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) habe schon vor Jahren ein Lärmschutzgutachten in Auftrag gegeben, um zu klären, ob an der A 8 Lärmschutzmaßnahmen notwendig seien. Seitdem sei der Verkehr auf der A 8 jedoch stark angestiegen. Die durchschnittliche tägliche Verkehrsstärke schätzte Wark auf 30 000 Fahrzeuge, was eine erhebliche und unzumutbare Belastung der Anwohner darstelle. Wie Fachbereichsleiter Hans-Günther Flätgen dazu ausführte, sei dem Rat 2013 ein Lärmaktionsplan vorgestellt worden. Das Planungsbüro habe damals darauf verwiesen, dass dieser Lärmaktionsplan alle fünf Jahre fortgeschrieben werden müsse. Dieser Lärmaktionsplan habe verschieden Maßnahmen zur Lärmreduzierung für den Bereich entlang der A 8 enthalten, allerdings: Der Bau einer Lärmschutzwand oder die Umsetzung „kurzfristig durchzuführender Maßnahmen“ sei nicht vorgesehen gewesen. Jedoch müsse dieser Lärmaktionsplan im kommenden Jahr von der Gemeinde neu aufgesetzt beziehungsweise ergänzt werden, so Flätgen.

Reiner Zimmer (SPD) wies darauf hin, dass der Bau einer Lärmschutzwand nicht von der Gemeinde sondern vom Bund realisiert und vom saarländischen Umwelt- und Verkehrsministerium initiiert werden müsse. Jörg Schwindling (CDU) sagte: „Wir sollten den Antrag der UBH ernst nehmen und beim LfS nochmal nachfragen, ob und wie sich der Verkehr im Bereich Numborn verändert hat und ob der LfS zukünftig dort etwas plant.“ Diesem Vorschlag folgte der Gemeinderat einstimmig.

(dg)