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TuS Herrensohr will mit aller Macht aufsteigen

TuS Herrensohr will mit aller Macht aufsteigen

Nach dem um Haaresbreite verpassten Saarlandliga-Aufstieg unternimmt der TuS Herrensohr in dieser Saison einen neuen Anlauf. Der Wintermeister der Verbandsliga Südwest will nach oben – und hat personell nachgelegt.

Für die Fußballer des TuS Herrensohr gibt es mit Blick auf die bald beginnende Restrunde nur ein Ziel: Der Verein möchte raus aus der Verbandsliga und das nachholen, was er im Vorjahr nur um wenige Sekunden verpasste: den Aufstieg ins saarländische Oberhaus. Als Vizemeister der Verbandsliga Südwest verlor Herrensohr im Mai vergangenen Jahres das Aufstiegsspiel gegen den Nordost-Zweiten TuS Steinbach nach Elfmeterschießen, nachdem das Team bis zur 89. Minute mit 1:0 geführt hatte.

"Wir wollen es diesmal unbedingt schaffen und das möglichst mit der Meisterschaft. Eine Zitterpartie wie im Vorjahr brauchen wir nicht mehr", sagt Herrensohrs Fußballchef Dr. Sebastian Richter. Vor den restlichen 13 Partien sieht es für das Team von Trainer Bernd Eichmann gut aus, mit 43 Zählern liegt es drei Punkte vor Verfolger SpVgg. Quierschied. Um nichts dem Zufall zu überlassen, hat der TuS drei Neuzugänge geholt. Vom Ligarivalen SV Karlsbrunn kommt mit Tristan Becker einer der besten Torhüter der Verbandsliga. Der 30-Jährige ersetzt Dirk Schreiber, der bis zum zehnten Spieltag die Nummer Eins beim TuS war, von Marc Mildau verdrängt wurde und nun bei Saarlandligist Halberg Brebach spielt. Den umgekehrten Weg hat Manuel Schuck eingeschlagen. Der vielseitige Mittelfeldspieler war Ende 2015 in Brebach suspendiert worden, jetzt soll der 25-Jährige in Herrensohr bei der Mission Aufstieg mithelfen. Der dritte Neue ist Alexander Bick vom FV Püttlingen. Beim Ligarivalen brachte es der 25-jährige Offensivmann in dieser Saison auf sieben Tore in zwölf Einsätzen. Dem steht mit Max Klein ein zweiter Abgang gegenüber (SV Auersmacher II). Mit den Veränderungen im Kader gehe man insgesamt gut aufgestellt in die Restrunde, sagt Richter. Allerdings gab es in der seit Ende Januar laufenden Vorbereitung auch eine Hiobsbotschaft: Kapitän Kay Rohrbacher brach sich beim 0:4 im Test gegen Saarlandligist SC Friedrichsthal im Luftduell das Jochbein. Der Abwehrchef dürfte bis zu acht Wochen ausfallen. Dazu bleibt abzuwarten, wie schnell Sven Müller nach seinem Bandscheibenvorfall wieder Fuß fasst. Abwarten - das gilt auch mit Blick auf ein weiteres Engagement von Trainer Eichmann. "Wir hoffen sehr, dass wir die gute Zusammenarbeit mit ihm fortsetzen können", wünscht sich Richter einen Verbleib des Ex-Profis.