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Freiwillige Feuerwehr
Hohe Mehrbelastung für die Dudweiler Wehr

Wenn es brennt, ist beziehungsweise war auf sie Verlass (von links): Thomas Quint, Vorsitzender des Feuerwehrverbands für den Regionalverband Saarbrücken, der stellvertretende Löschbezirksführer Florian Bender, Löschbezirksführer Torsten Ludwig, Ehrenbrandinspekteur und Bezirksbürgermeister Reiner Schwarz, Hauptlöschmeister a. D. Walter Hissler und Ehrenwehrführer und Ehrenbrandinspekteur Willi Warthenpfuhl (sitzend).
Wenn es brennt, ist beziehungsweise war auf sie Verlass (von links): Thomas Quint, Vorsitzender des Feuerwehrverbands für den Regionalverband Saarbrücken, der stellvertretende Löschbezirksführer Florian Bender, Löschbezirksführer Torsten Ludwig, Ehrenbrandinspekteur und Bezirksbürgermeister Reiner Schwarz, Hauptlöschmeister a. D. Walter Hissler und Ehrenwehrführer und Ehrenbrandinspekteur Willi Warthenpfuhl (sitzend). FOTO: Freiwillige Feuerwehr Dudweiler / Freiwillige Feuerwehr
Dudweiler. Der Löschbezirk musste im vergangenen Jahr 74 Einsätze mehr leisten als 2016. Die Einsatzkräfte wurden 260 Mal alarmiert. Von Andreas Lang

Der Wohnhausbrand mit Menschenrettung im Knappenweg war der spektakulärste Einsatz, zu dem der Löschbezirk Dudweiler im vergangenen Jahr ausrücken musste. So geht es aus dem Bericht hervor, den Löschbezirksführer Torsten Ludwig seinen Kameraden jüngst bei der Jahreshauptversammlung des Löschbezirks vorstellte. Insgesamt wurde die Freiwillige Feuerwehr Dudweiler 260 Mal alarmiert. Das waren 74 Einsätze mehr als 2016. Bei den gesamten Einsätzen des Jahres 2017 wurden von den Wehrmännern und -frauen mehr als 2500 Einsatzstunden geleistet. Ludwig erklärte: „Rechnet man die Stunden bei den Übungsdiensten, bei Schauübungen, an Veranstaltungen, bei Lehrgängen sowie bei Sonderdiensten noch hinzu, wurden weit über 10 000 Stunden ehrenamtlich und kostenfrei erbracht.“


Die Zahl der 260 Einsätze teilt Ludwig in 149 Einsätze der technischen Hilfe und 111 Brandeinsätze auf. Örtlich verteilen sich die Einsätze so: 211 in Dudweiler, zehn in Herrensohr, 17 in Jägersfreude sowie 22 überörtliche Einsätze – dazu zählen neun Bereitschaften der Drehleiterfahrzeug-Mannschaft.

Auch rund um das Dudweiler Feuerwehrgerätehaus hat sich einiges getan. „Endlich wurde unser roter Platz saniert. Hier wurden auf einer Fläche von zirka 700 Quadratmetern Teer aufgetragen und der Platz befestigt. Hiermit wurde eine Unfallquelle beseitigt und eine Stell- und Übungsfläche geschaffen, welche die Anforderung hierfür vollumfänglich erfüllt“, erklärte Ludwig. Jedoch gebe es im Gerätehaus noch einiges zu tun: Insbesondere der Hallenboden müsse dringend saniert werden. Der Zustand des Gerätehauses in Herrensohr sei insgesamt befriedigend. Jedoch fehle hier die seit Jahren schon angesprochene Abgasabsauganlage noch immer.



„Ich darf mich beim Ehren-Brandinspekteur und Bezirksbürgermeister Reiner Schwarz, dem Brandinspekteur, unserer Wehrführung, allen Verantwortlichen der Feuerwehrführung in der Landeshauptstadt Saarbrücken sowie den Mitgliedern des Bezirks- und Stadtrates für die Zusammenarbeit mit dem Löschbezirk Dudweiler bedanken“, sagte Ludwig. Auch den Mitarbeitern der Verwaltung und des Bezirksbauhofes dankte er für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung. Als gelungene Veranstaltungen bezeichnete er die „Tage der offenen Tür“ und die Fastnachtsveranstaltung im Ausrückebereich Dudweiler-Mitte. „Der Suppentag im Ausrückebereich Herrensohr/Jägersfreude wurde ebenfalls von der Bevölkerung sehr gut angenommen – und die Suppe war schnell ausverkauft“, sagte Ludwig. Und die Jahreshauptübung am Betonwerk in Dudweiler habe im vergangenen Oktober bei Besuchern von befreundeten Feuerwehren und Zuschauern großen Anklang gefunden.

Dem Löschbezirk Dudweiler gehörten zum Jahreswechsel 104 aktive Wehrmänner und 15 Wehrfrauen an. Diese verteilen sich mit 71 Einsatzkräften auf den Ausrückebereich Dudweiler-Mitte sowie 48 im Ausrückebereich Herrensohr/Jägersfreude. Löschbezirksführer Ludwig berichtete: „2017 konnten wir wieder drei Mitglieder der Jugendfeuerwehr in den aktiven Feuerwehrdienst übernehmen. Auch im Bereich der Nebeneinsteiger ist es gelungen, drei Kameraden in die Wehr aufzunehmen.“ In der Jugendfeuerwehr werden 22 Jungen und sechs Mädchen im Alter von acht bis 16 Jahren betreut. Der Altersabteilung gehörten im Berichtszeitraum 33 Kameraden an.