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OB spendiert Eis in den städtischen Kitas in St. Ingbert

OB löst Versprechen ein : Das Eismännchen klappert die Kitas ab

Getreu dem Sprichwort „Versprochen ist versprochen und wird auch nicht gebrochen“ hat der Oberbürgermeister am Dienstagvormittag eine Zusage eingelöst. Bereits Mitte Juni hatte Ulli Meyer beim Besuch von Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot an der Kita in Oberwürzbach einen besonderen Wunsch gehört.

Denn gefragt, was sie sich denn in ihren Kindergarten noch gerne hätten, war aus Kindermund auch „eine Eisdiele“ zu hören. Die war aber eine Nummer zu groß, bei Gelegenheit ein „Eismännchen“ zu schicken, sagte der OB aber den Kindergartenkindern spontan zu.

Und am Dienstagvormittag war es soweit. Der Eiswagen von Giovanni und Giuseppa Faragone fuhr an der städtischen Kita Luitpoldschule vor. Bereits erwartet von einem guten Dutzend kleiner Mädchen und Jungen, die sich längst ihre Lieblingssorte für die morgendliche Eiskugel ausgesucht hatten. Die Mädchen und Jungen aus den drei Regelgruppen der Kita, die auf der Wiese in die strahlende Sonne blinzelten, waren auch gut auf den Besuch des Eismännchens vorbereitet. Denn nicht ohne Stolz verwies Stefanie Schales, die stellvertretende Leiterin der Kita, auf ein Plakat, das an der Luitpoldschule hing. Dort stand in zwölf verschiedenen Sprachen das Wort für Speiseeis. Passend zur Internationalität, die in der Einrichtung im Alltag gelebt wird, hatte man die Kinder und Erzieherinnen gefragt, wie Eis in ihrer Muttersprache heißt.

Und kaum hatte der OB kurz erzählt, wie es zum Besuch des Eismännchens gekommen, da gab die Beigeordnete Nadine Backes das ersehnte Startkommando „Jetzt gibt es Eis“. Ein Kind nach dem anderen erkletterte das Bänkchen zum Eiswagen und holte an dessen Schalter sein Hörnschen mit einer Kugel in Vannilleweiß, Schokonbraun oder Schlumpfblau ab. Ob die Kleinen ihr Eis auf Deutsch, auf Italienisch als gelato, auf Polnisch als lody, auf Türkisch als dondurma oder auf Bosnisch als slodoled geordert haben, war nicht zu verstehen.

 Ein Plakat mit dem Wort für Eis in zwölf verschiedenen Sprachen symbolisierte die Internationalität, die in der Kita Luitpoldschule herrscht.
Ein Plakat mit dem Wort für Eis in zwölf verschiedenen Sprachen symbolisierte die Internationalität, die in der Kita Luitpoldschule herrscht. Foto: Manfred Schetting

Weil der Oberbürgermeister sein Eis-Versprechen nicht auf eine städtische Kita beschränken wollte, machte das Eismännchen am Montag auch noch in Rohrbach, Rentrisch und Oberwürzbach Station.