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Kultur der Stadt St. Ingbert geht in die zweite Online-Runde

Kleinkunst in St. Ingbert : Auch Kay Ray setzt seine Pointen online

Ab Freitag, 29. Januar, ist die in St. Ingbert aufgezeichnete Kabarett-Show 71 Stunden lang zu sehen.

Weiter geht es in St. Ingbert mit Kultur-Angeboten im Online-Format. Diesmal steht „Kay Ray“ mit seinem aktuellen Programm auf der Bühne der St. Ingberter Stadthalle und kommt ab Freitag, 29. Januar, ganz bequem zu den Kleinkunst-Fans nach Hause ins Wohnzimmer. Auch diese Veranstaltung musste bereits vom Frühjahr in den Dezember verschoben werden und wurde wegen des aktuellen Veranstaltungsverbots Ende des Jahres kurzerhand als Online-Stream aufgezeichnet.

„Wonach sieht’s denn aus?“, fragt sich Kay Ray, Gewinner der „St.Ingberter Pfanne“ 2005 in seinem aktuellen Kabarettprogramm. So wie‘s aussieht, ist nichts mehr wie es war! Oder gab es schon mal 72 Jungfrauen im Himmel - wie auf Erden sogar 60 Geschlechter? Wer soll da noch durchblicken. Kay Ray wagt das, und nichts scheint ihm heilig, nur scheinheilig: Eine Führungselite, deren erste Amtshandlung ihre Diätenerhöhung darstellt. Flüchtlinge, die gern ihren Pass verlieren, doch ungern ihr Smartphone. Ein Parlament, mehr Tollhaus als Hohes Haus – mit einer Repräsentantin, mehr Horrorclown als Bundestagsvizepräsidentin. Kabarett-Stars, die so unangepasst wirken wie Abteilungsleiter und auch sonst „nuhr“ noch flüstern. Nachwuchs-Comedians sind so dick im Geschäft, als würden sie nach Gewicht engagiert - alle kriegen sie ihr Fett weg. Kay Ray teilt aus nach allen Seiten, ohne Rücksicht auf Verluste und Zeitgeistbefindlichkeiten, ohne Angst vor Nazikeulenschwingern oder Applaus von der falschen Seite.

Die Online-Veranstaltung ist ab Freitag, 29. Januar, 15 Uhr, für 71 Stunden verfügbar. Tickets zum Zuschalten gibt es online unter www.st-ingbert.reservix.de und bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen.