Tim Schäfer fühlt sich beim FSV Jägersburg „pudelwohl“

Tim Schäfer fühlt sich beim FSV Jägersburg „pudelwohl“

Tim Schäfer spielt nun seit drei Jahren im lila Trikot des FSV Jägersburg. Der Offensivspieler ist inzwischen eine feste Stütze des Teams, das am kommenden Samstag den TSV Schott Mainz empfängt.

Wenn Fußball-Oberligist FSV Jägersburg an diesem Samstag um 15.30 Uhr den TSV Schott Mainz empfängt, wird wie gewohnt Tim Schäfer in der Anfangsformation stehen. "Tim kommt aufgrund seiner enormen Schnelligkeit in Situationen, die für andere Spieler unmöglich sind. Wie zuletzt beim 1:1 in Völklingen erzielt er immer wieder einmal wichtige Tore und glänzt auch als Vorbereiter", lobt sein Trainer Marco Emich den "Wirbelwind".

Schäfer ist 25 Jahre alt, beendet demnächst sein Sportstudium und hat sich noch nicht entschieden, wie es danach "genau beruflich weitergeht". Er wohnt in Kirkel, wo auch beim ansässigen Sportverein im Bereich der Bambini seine Fußball-Laufbahn begann. "Wir hatten damals zusammen mit dem FC Palatia Limbach und dem SV Altstadt eine Spielgemeinschaft, wobei ich ab der C-Jugend offiziell dem SV Altstadt angehörte", erinnert sich der pfeilschnelle Mittelfeldakteur zurück. In Altstadt spielte er dann auch bereits in seinem letzten Jahr bei den A-Junioren parallel in der ersten Mannschaft und half mit, den Aufstieg von der Kreis- in die Bezirksliga zu realisieren. Anschließend wechselte Schäfer zum Nachbarverein FC Palatia Limbach in die gerade neu eröffnete Saarlandliga. Gleich im vorgezogenen Liga-Eröffnungsspiel zu Hause gegen den SC Friedrichsthal gelang ihm zum 1:1-Endstand der erste Treffer. Insgesamt hielt Schäfer den Limbachern zwei Jahre lang die Treue. Danach wollte er bei der SV Elversberg II in der Oberliga sein Glück probieren. "Das erste Jahr dort war noch ganz in Ordnung, ehe es in der darauffolgenden Saison gar nicht mehr gut lief. In der Winterpause wollte ich weg, und es kam zum Wechsel nach Jägersburg , wo bereits etliche Freunde von mir spielten", sagt Schäfer.

Mittlerweile trägt er bereits seit drei Jahren das lila Trikot und fühlt sich "pudelwohl". Der frühere Angreifer hat sich mittlerweile längst an seine Position auf einer der beiden Außenbahnen im Mittelfeld gewöhnt. Dort kann der 25-Jährige seine Schnelligkeit noch besser zur Entfaltung bringen. Allerdings gäbe es auch Dinge, die man noch verbessern könne. So sei er "nicht gerade der technisch versierteste Spieler". Außerdem gelte es noch, in Sachen Rückwärtsbewegung dazuzulernen.