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Großes Interesse an der Homburger Feuerwehr

Großes Interesse an der Homburger Feuerwehr

Erbach. Mit einem bunten Rahmenprogramm hatte die Freiwillige Feuerwehr Homburg-Mitte in Zusammenarbeit mit dem Förderverein am Wochenende zu ihren Tagen der offenen Tür eingeladen. Zahlreiche Besucher aus nah und fern - darunter auch viele Mitglieder aus den benachbarten Löschbezirken - nutzten die Gelegenheit, sich ein Bild über die tägliche Arbeit der Feuerwehr zu machen

Erbach. Mit einem bunten Rahmenprogramm hatte die Freiwillige Feuerwehr Homburg-Mitte in Zusammenarbeit mit dem Förderverein am Wochenende zu ihren Tagen der offenen Tür eingeladen. Zahlreiche Besucher aus nah und fern - darunter auch viele Mitglieder aus den benachbarten Löschbezirken - nutzten die Gelegenheit, sich ein Bild über die tägliche Arbeit der Feuerwehr zu machen. Neben einer Fahrzeugausstellung wurden auch regelmäßige Führungen angeboten. Die Jugendwehr zeigte bei einer Löschübung ihr Können. Darüber hinaus wurde der Bevölkerung der Umgang mit Rauch- und Brandmeldern vorgeführt. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt; Küchenmeister Horst Schwarz und sein Team hatten sich gut auf den Ansturm der Besucher vorbereitet. Die Feuerwehr betrachte sich als "ein Teil der Stadt Homburg und präsentiert sich mit ihrem Familienfest einer breiten Öffentlichkeit", betonte Manfred Rippel, neuer Vorsitzender des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Homburg-Mitte. "Die Veranstaltung ist Werbung für Stadt und Feuerwehr", stellte Rippel fest. Unter den Besuchern seien auch Mitglieder der Püttlinger Feuerwehr gewesen, welche sich die Feuerwache angeschaut hätten. "Unsere Feuerwache ist ein Vorzeigeobjekt im Saarland", freute sich Rippel über das Interesse. Insgesamt 45 Feuerwehrleute sowie ehrenamtliche Mitglieder des Fördervereins waren im Einsatz, um die Veranstaltung zu einem Erfolg werden zu lassen. "Ich interessiere mich für alles, was die Feuerwehr betrifft", erklärte der zwölfjährige Ricardo. Der Jugendrotkreuzler war mit seinen Eltern aus Zweibrücken nach Erbach gekommen, um sich vor allem die Fahrzeugschau anzusehen. Wie er nutzte auch der viereinhalbjährige David die Gelegenheit, in den Fahrzeugen am Lenkrad Platz zu nehmen. "Da fühlt man sich wie ein Feuerwehrmann", meinte Ricardo. Ganz begeistert war der kleine David, als er mit anderen Kindern an einer Fahrt in einem Feuerwehrauto teilnehmen durfte. Am besten hat ihm die große Leiter gefallen, welche ganz weit ausgefahren wurde, sowie das Blaulicht. "Wir sind zweimal mit dem Feuerwehrauto gefahren und haben mit dem Schlauch Wasser gespritzt", erzählte Timo. "Das war nicht einfach", fügte sein Bruder Jonas hinzu. Für die Kinder sorgten die Hüpfburgen sowie ein Luftballonwettbewerb für weitere Abwechslung. Auf großes Interesse bei kleinen und großen Besuchern stieß neben Brandschutzvorführungen der Jugendwehr auch die Feuerwehr-Modenschau. Mit drei Jahren war die kleine Lena Motsch das jüngste Model. Gut angenommen wurde auch der Fahrdienst von Feuerwehr und Kerwebetreiber Hansi Bernd zum Kerweplatz am Haus der Begegnung. Eingeläutet wurde das Feuerwehr-Familienfest am Samstagabend mit dem Duo Kim und Angela. Mit annähernd 450 Interessierten kamen mehr Besucher als erwartet in die Feuerwache.

Auf einen BlickDie Freiwillige Feuerwehr Homburg-Mitte hat ihren Sitz seit 2007 in der neuen Feuerwehrwache im Stadtteil Erbach. Der Löschbezirk zählt derzeit 78 aktive Feuerwehrleute, darunter sechs Frauen. Die Jugendwehr setzt sich aus 36 Jugendlichen zusammen. Löschbezirksführer ist Alexander von Büren. Der 2008 gegründete Förderverein der hat 61 Mitglieder. Erster Vorsitzender ist Manfred Rippel. re