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Ein Kinderkrippenspiel mit Tradition

Ein Kinderkrippenspiel mit Tradition

Zum inzwischen 20. Mal fand das Kinderkrippenspiel in Herbitzheim statt und erfreut sich ungebrochener Beliebtheit. 30 Kinder machten mit. Mit dabei war auch die „Mutter des Krippenspiels“, Zita Matheis.

Während der Karfreitagsliturgie ist Zita Matheis die Idee zum Kinderkrippenspiel gekommen. Beim heutigen Speyerer Domdekan und gebürtigen Bliesdalheimer Christoph Kohl ist das Vorhaben auf fruchtbaren Boden gefallen. Er hat sie als "Mutter des Krippenspieles" von Anfang an unterstützt. Mit dabei war anfangs auch Susanne Karl aus Herbitzheim . Danach war es Pater Josef Dohmen, und seit einigen Jahren ist es Pastoralreferent Klaus König, der die Rubenheimerin mit ihrem Team unterstützt. Jetzt wurde das Spiel um Herbergssuche der Heiligen Familie und die Geburt des Heilandes zum 20. Mal in der voll besetzten Herbitzheimer Barbarakirche aufgeführt. 30 Kinder waren vier Wochen dabei, ihre kleinen und größeren Rollen einzustudieren. Samstags traf man sich, sprach, sang und ging die entsprechenden Szenen gemeinsam durch.

Erstmals waren auch drei kurdische Flüchtlingskinder aus dem Irak mit in der Spielgruppe. Neben Paula Barth als Josef und Lili Mathieu als Gottesmutter Maria verkörperte Hanna-Marie Flierl das Licht von Bethlehem und Leonie Müller den Engel. Die Kinder der quirligen Schauspielgruppe, zwischen fünf und 13 Jahre alt, stammen aus Bliesdalheim, Breitfurt, Gersheim, Herbitzheim , Rubenheim und Wolfersheim. Die jüngsten waren Svea Grieser, Stine Hennes, Siri Jesel, Dana Kammerer und Tom Lippmann. Schon seit neun Jahren dabei ist der 13-jährige Henrik Flierl, der neben seiner Rolle als Erzähler auch zum Vorbereitungsteam gemeinsam mit Marita Nagel, seiner Mutter Heike und Christine Rabung gehörte.

Nico Leiner schnupperte als "Techniker" erstmals rein. Die Kinderweihnacht wurde auch vom Musikverein Rubenheim musikalisch begleitet. Mit zwei Strophen des Weihnachtsliedes "Oh du fröhliche" eröffneten sie die Aufführung. Einige Lieder wurden auch von Elke Bauer mit der Querflöte begleitet. Wie seit Jahren schon spielt auch die Gitarrengruppe Saitenklänge eine musikalische Rolle. Deren Leiterin Susanne Hunsicker stimmte die Lieder ab, die innerhalb der Aufführung gesungen und gespielt werden.

Zwei davon waren "Wär uns der Himmel immer so nah" und "In der Dunkelheit leuchtet ein Licht". Gemeinsam mit den Kindern verteilte Klaus Scheunig das "Licht von Bethlehem", das Marita Nagel (Herbitzheim ), Christine Rabung (Bliesdalheim) und Irene Rubeck-Müller (Rubenheim) aus dem Übergabegottesdienst mit ins Gotteshaus gebracht hatten.